Fast wie im Mittelgebirge- nur anders!
Etwas überraschend, es geht erstmal abwärts! Am Ende sind wir mitten in Nepal nur noch 275 m hoch! Wir folgen einem Fluss und wie immer bei Flussradwegen geht es fleißig rauf und runter. Teilweise sehr schluchtig, dann wieder weitet sich das Flusstal in Biegungen mit richtigen Sandstränden. Der Verkehr wird, je näher wir Kathmandu kommen, heftiger; vorrangig größere und kleinere Busse und Mopeds. Seit Wochen schon begleitet uns die Reisernte, im Grunde seit unserer Ankunft in Goa. Die Ernte- und Dreschmethoden sind regional und je nach wirtschaftlicher Ausstattung unterschiedlich. Hier sehen wir meistens eine Variante: Mit der Handsichel wird der Reis geschnitten, dann zum Trocknen in Bahnen auf dem Feld ausgelegt. Anschließend wird er zu handlichen Bündeln zusammengebunden, auf einen Platz –oft auf ein abgeerntetes Feld- getragen und aufgestapelt. Und nun wird per Hand gedroschen. Eine große Plane wird ausgebreitet, in der Mitte liegen ein paar richtig große Feldsteine und dann geht’s los. Meistens Männer, aber auch Jungen und Frauen, nehmen ein Bündel in die Hand und schlagen mit weit ausholendem Schwung das Reisbündel auf …



















