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Ciudad Mexico 2

Ein kurzer Exkurs muss sein: Die Placa de Tres Culturas (Bild oben) liegt im Universitätsviertel und heißt so, weil hier Ruinen von Pyramiden der Ureinwohner(im Mittelfeld zu ahnen), eine Kathedrale der spanischen Eroberer und neuzeitliche Plattenbauten eng beieinander stehen. Hier fand 1968 ein Massaker statt. Es gab Demonstrationen wie überall auf der Welt. Und das Militär postierte auf den Gebäuden rings um den Platz Scharfschützen, die auf Polizisten schossen. Da diese dachten, die Schüsse kämen aus der Menge, eröffneten sie das Feuer auf die Demonstranten. Weit über 100 Tote war das Ergebnis. Erst vor wenigen Jahren wurde das Ganze untersucht und aufgeklärt. Ein Kommentar erübrigt sich wohl. Die Jungfrau von Guadelupe ist  die  mexikanische Nationalheilige. Im 16. Jahrhundert sei –so die Sage- einem Indio mehrfach die Muttergottes erschienen und schließlich war auf seinem Poncho eben das Bildnis der Jungfrau, die ihm mitten im Winter bunte Blumen darauf gestreut habe. Dieses Bildnis, das den zuständigen Bischof nach anfängliche Skepsis überzeugte, enthält viele mythologische Elemente der Urbevölkerung (Sonne, Mond, Fruchtbarkeit…). Am Ort dieses Wunders wurde eine Kapelle …

3 Tage tote Steine, wilde Bäume und Selfiesticks

Wir sind insgesamt gute 100 km bei 30 Grad geradelt. Hatten manchmal Glück und Tempelanlagen fast für uns alleine, manchmal gerieten wir in größere Ansammlungen von wandernden Selfiesticks und Tabletts, meistens war es allerdings ganz ok. Wir vermieden das Gebiet zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, was uns zwar schwerfiel, aber mit ein wenig Selbstdisziplin und Belohnungsanreizen wie Schlafen und Happy Hour klappte es ganz gut. Natürlich haben wir mehr Fotos auf Lager, als Ihr überstehen könnt. In mehreren Stunden harten Sortierens sind nun ein paar Galerien entstanden, die vielleicht gerade noch gesundheitsverträglich sind. Angkor Wat, die berühmteste und auch weitläufigste Anlage Ta Prohm, spätestens seit dem Film “Tomb Raider” bekannt und ein wunderbares Beispiel für die überbordende Kraft der Natur. Weiteres, was so auf unserem Weg lag. Lupi war natürlich auch dabei und auf einmal ganz wild auf Posen. Kein Wunder bei all den Beispielen außenrum. Da er ja sonst eher pressescheu ist, haben wir nachgegeben und eine kleine Serie mit ihm gemacht. Es sind einige Suchbilder dabei! Und hier eine kleine Special-Galerie

Lupi, ein echter Wolfsburger

Wir möchten einen Mitradler vorstellen, der noch 2 Tage vor unserer Abfahrt auftauchte. Es hat sich schnell herausgestellt, dass er gar nicht radeln kann, aber da er ein netter Kerl und sehr weltoffen ist, haben wir ihn mitgenommen. Meistens sitzt er angeschnallt hinten auf dem Rad und darf sich die Gegend anschauen. Er wird wohl ohne zu laufen, recht platte Füße bekommen, denn die Abspannstrippen quetschen sie etwas. Naja, wer reisen will, darf nicht zimperlich sein. Lupi ist ein Wolfsburger Gewächs und möchte gerne mit bis Japan. Zwischendurch wird er sich vielleicht selbst mal zu Wort melden, wenn ihm aus „Wolfsburger Sicht“ etwas auffällt, bisher war er mit Erinnerungsfotos zufrieden.