Neapel
Wie immer ist es mühsam und langwierig aus einer Metropole rauszukommen. Es zieht sich. Und unsere Hoffnung auf einen Campingplatz an der Küste wurde enttäuscht; alle noch in Winterruhe. Stattdessen wie überall Hotels. Wir nahmen ein preislich noch Vertretbares und genehmigten uns abends ein Bier mit Panini statt teurer Eleganz. Das fühlte sich ganz passend an. Der Lago di Fogliano beginnt dort und verläuft parallel zur Küste. Ein bisschen wie die kurische Nehrung, nur viel kleiner. Rechts und links der schnurgeraden Straße, an diesem Tag für Autos gesperrt wegen (?) eines Radrennens, sind mal gerade 50 m Abstand bis zu Meer bzw. Lagune. Es war Sonntag und außer den Radrennpulks, die auch von der Polizei begleitet wurden, waren etliche privat Radelnde unterwegs. Wir pedalierten langsam vor uns hin, irgendwie war alles anstrengend, ein erstes Anzeichen der kommenden Erkältung. Fritz ging sogar einmal vor Erschöpfung in die Knie, als wir beim Hotel (immer noch kein Campingplatz offen!) ankamen. Für uns überraschend: die vielen Müllsäcke am Straßenrand, Haushaltsmülltüten und unendlich viele Glasscherben auf Radwegen – ein Hoch …




















