Diese Steilküste mit winzigen Buchten, in denen die kleinen Städtchen mehr über-als nebeneinander zusammengestaucht liegen, wird von einer Küstenstraße begleitet. Wir hatten gehörig Respekt vor ihr, eng, kurvenreich, auf und ab, viel Verkehr. Aber es war insgesamt viel angenehmer zu fahren als gedacht. Außer am Sonntag, als die Motorradfahrer in üblicher Weise nervten, war der Verkehr überschaubar. Für Wohnmobile ist die Straße gesperrt; Das ist sicher sehr hilfreich. Die karstige Landschaft erinnert ein bisschen an Kroatien oder die Pyränaen, allerdings kleinflächiger, besiedelter und vor allem überall die Zitronenterrassen. Zum Teil sind sie mit dunklen Netzen abgedeckt, sodass die leuchtenden Zitronen an den Bäumen farblich selten hervorstechen. Eine wirklich beeindruckende Landschaft. Wir hätten sie bei besserer Gesundheitslage sicher noch viel mehr würdigen können. Unsere Tagesetappen sind Minietappen. Wir schleichen langsam, brauchen viele Stehpausen, es ist ein Jammer. Die Hustenattacken sind mal bei Fritz, mal bei mir schlimmer. Nachts sind wir eine Zumutung für alle Nachbarn, für uns selbst allerdings auch. So etwas haben wir noch nie erlebt. Wenn wir nachts husten, bellen die Hunde im Dorf. …