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Nord-Ost-Runde

Von Rostock nach Stralsund haben wir die Möglichkeiten des ÖPNV getestet. Unser Date in Stralsund war anders nicht zu schaffen- auch gut. Die Altstadt von Stralsund war bestens auf uns vorbereitet. Strahlender Sonnenschein, vormittags waren die Touris noch beim Frühstücken und wir hatten ausreichend Gelegenheit, das Rathaus und andere gotische Barockhäuser zu bestaunen. Was mir so durch den Kopf ging: Diese Machtdemonstration, wie viel Arbeit wurde durch diese Riesenbaustellen geschaffen, wie viele Menschenleben sie wohl gekostet haben, wieviel Fronarbeit war dabei; gibt es auch Kulturen, die ohne diese manifestierten Machtansprüche auskommen? Mittags ging´s weiter auf dem Radweg „Mecklenburger Seen-Rügen“. Eine wunderbare alte Bahntrasse, schnurgerade unter Bäumen, meistens supergut zu fahren, manchmal grauenhafte Wurzelaufbrüche, die ohne Vollbremsung Gefahr für Leib und Rad darstellen. Wann werden wir endlich von andern Kulturen den Fahrradwegeunterbau lernen??? Unterwegs nach Berlin ändert sich die Landschaft, aber immer bleibt sie mehr oder weniger endmoränig, landwirtschaftlich geprägt, alleenreich, erholsam. Auch Planwagenfahrten werden anscheinend gut angenommen. (Fritz:) Im der Mitte Mecklenburgs liegt die Kleinstadt Gnoien. Da habe ich als 7-jähriger kurz vor dem Mauerbau …

Manche sammeln ja Briefmarken …

Das Wetter war in dieser Woche etwas durchwachsen. Manchen Tags wurde das Regenzeug fünfmal an- und wieder ausgezogen. Die feuchte Wärme dazwischen hat mich denn auch mal auf die Bank gestreckt. Die Wege sind oft wunderbar, alte Bahntrassen, geschlossene Alleen, Waldwege verschiedener Qualität. Streckenweise sind die Radwege durch Wurzelaufbrüche praktisch unbefahrbar. So wird das mit der Verkehrswende nichts!!! Dieser Campingplatz war höchst idyllisch, aber „tierisch“ laut – nicht wegen der nahen Straße (die kaum befahren war) sondern wegen der Froschgesellschaft im Teich. – Die vier Jungs waren erstmalig ohne Eltern auf der Reise. Mindestens drei klassische Anfängerfehler sind zu sehen: 1.) die Räder sind nicht angeschlossen. 2.) Das volle Portemonnaie liegt auf der Bank. 3.) Das Schlimmste: das Klopapier (auf der Stuhllehne) ist klatschnass vom Morgentau! In der ostfriesischen Geest beansprucht jedes Dorf, die „Perle der Geest“ zu sein. Sozusagen eine ganze Perlenkette. Überhaupt fallen –bei der langsamen Fortbewegung per Rad ja so manche wunderliche Dinge am Straßenrand auf … Der Blick fürs Kleine und Besondere am Wegesrand muss täglich geübt und neu geschärft werden. …

Moin, Moin

Nun sind wir schon fast eine Woche unterwegs. Gleich zu Beginn in Gifhorn eine liebe Freundin besucht und im Allerparadies bei Langlingen im Zimmer übernachtet. Eigentlich war ja Zelt geplant gewesen, aber der einsetzende Regen hat uns umdisponieren lassen und wir waren froh über die Entscheidung. Wir wollen`s ja nicht gleich übertreiben… Die Regensachen haben wir in den folgenden Tagen immer mal wieder auf Tauglichkeit testen dürfen. Wer weiß, wie viele Wegeschnecken wir bei der Nässe überfahren haben! Die Sonnenmilch kam allerdings auch einmal zum Einsatz. Wie klappt’s mit dem Radeln? Nun ja, mein Fahrrad hat einen breiteren und etwas höheren Lenker. Da sitze ich etwas gerader- das ist schon ok. Mit dem ganz automatischen und gelassenen Pedalieren hapert es noch ein wenig, denn ich muss mich ständig erinnern: linkes Knie immer schön nach außen drücken, auf keinen Fall in X-Beinstellung rutschen, Rücken gerade, Schultern nach hinten unten und Kinn schön Richtung Brustkorb – außerdem Schlaglöcher vermeiden. Aber es geht. Mein Hintern meldet sich zwischendurch auch noch zu Wort, vorrangig gegen Abend, aber das kenne …

Der Start wird feucht

Liebe Follower*innen (oder wie gendert man das richtig???) Am 1 Juli werden wir wieder auf die Piste gehen, oder fahren. Eigentlich wollten wir ja zum Nordkap. Das klappt aber aus drei Gründen nicht: Corona: die skandinavische und baltischen Staaten waren zur notwendigen Starzeit (Ende Juli am Nordkap!) nicht berechenbar: Quarantäne im Zelt? Wie geht das? Karin hat seit Oktober ein neues Knie – jetzt war es wirklich hin. Das Knie ist ok, aber die Kniescheibe ist ein Problem: die kann man nämlich nicht so einfach austauschen. Wir wollen erst mal vorsichtig sehen wie es geht. Zu allem Überfluss musste sie sich auch noch an der Halswirbelsäule operieren lassen (C8 rechts) und darf überhaupt erst ab August radfahren. Wir hoffen, dass der Chirurg und die Physiotherapeutin das hier nicht lesen, sonst gibt’s Strafpunkte. Wir werden also in Deutschland/Österreich/Schweiz herumradeln um die Freunde zu sehen, die wir immer schon besuchen wollten, wozu man aber irgendwie nie kommt. Die sind natürlich überwiegend in unserem Alter und daher priomäßig auch geimpft. Wir hoffen, dass uns eine vierte Welle da …

Daheim!

Nach der letzten Reise haben wir Vorwürfe zu hören bekommen, man wisse ja gar nicht wo wir seien, es habe irgendwie keinen richtigen Abschluss gegeben. Wir lernen dazu, also jetzt Abschluss! Allerdings sind wir ja schon sei gut einer Woche wieder da und haben den Jetlag gerade halbwegs überwunden: abends sind wir nicht ins Bett gekommen und morgens nicht raus. Irgendwo in Peru hatten wir ja annähernd zehn kg unter Startgewicht. Inzwischen stehen wir schon wieder gut im Futter. Am letzten Tag in Buenos Aires waren wir mit Packen beschäftigt. In einem Radladen hatten wir zwei Kartons für die Fahrräder bekommen. Das ist inzwischen bei fast allen Airlines ein Muss. Die Boxen waren so groß, dass nur die Vorderräder raus, der Sattel und die Pedale abgenommen werden mussten. Bei nur einem Stück Freigepäck  pro Person  stopften wir  alle Packtaschen samt Inhalt in zwei 50-kg-Reissäcke, die wir mal in Myanmar besorgt hatten und seitdem für diesen Zweck mitschleppen. Einchecken und Flug war dann problemlos (wobei wir das Fliegen ja überhaupt nicht mögen, nicht nur wegen dieser …

Langsam wird es ernst.

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren: heute in 4 Wochen geht der Flieger nach Bogota in Kolumbien. Fast zeitgleich startet unser Freund Axel Kuba auf seine Pyrenäen-Reise. Er fährt nicht etwa quer rüber sondern der Länge nach, vom Atlantik bis Perpignan am Mittelmeer. Sein Vorhaben ist mindestens so ambitioniert wie unseres. Er hat nämlich ein Handicap: Parkinson! Er weiß das seit ein paar Jahren und nach anfänglicher Ratlosigkeit hat er den Kampf aufgenommen, trainiert eisern und leistet Unglaubliches, um den Verlauf der Erkrankung aufzuhalten. Schirmherr ist übrigens unser OB Klaus Mohrs, ebenfalls begeisterter Fahrradfahrer. Die Tour ist auch eine Spendenaktion- nicht für sich natürlich, sondern für die Hilde-Ulrichs- Stiftung, die nicht-medikamentöse Forschungsprojekte zur Parkinson-Behandlung fördert. Axel freut sich über Wegpaten, die ihn symbolisch und die Stiftung monetär unterstützen – pro 20€ Spende wird man Wegpate für 1 km/20Höhenmeter! Auf Axels homepage das-3p-projekt.de/ findet sich auch ein Link zum Spendenkonto. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen gutes Gelingen und viele Wegpaten und –patinnen, die ihn unterstützen!

Stopover Wolfsburg

Den Schlussakkord der Zentralamerikatour sind wir Euch schuldig geblieben. Plötzlich ging’s ganz schnell, schwupdiwupp waren wir zuhause und zwei Tage später schon voll eingetaucht ins “Zuhause”. So isses manchmal. Wir hatten uns 4 Wochen gegeben, um anzukommen. Dann spürten wir nach, ob unser ursprünglicher Plan noch realistisch ist. Und kamen zu dem Schluss- ja! Ambitioniert, aber möglich. Tja, und seit diesem Moment sind wir schon wieder in der Planungs- und Vorbereitungsphase – für Südamerika. Zwischendurch merke ich, dass es mir ein bisschen zu schnell geht mit dem Wiederlosziehen. Ich habe mich so auf den Garten gefreut, und hätte gerne eine ganze Saison gehabt. Nun dürfen/müssen andere den Großteil der Tomaten und Äpfel ernten. Wieso also so schnell? Nun, es gibt mehrere Gründe: Der Wichtigste – unsere Zeit läuft und diese Tour machen wir jetzt oder gar nicht mehr. Da wir klimazonenbedingt nur im Spätsommer/Herbst starten können, ginge es erst ein ganzes Jahr später. Und dann sind wir 68 und 61, und mein Knie jetzt schon die Achillesferse. Diese Südamerikatour hat es wirklich in sich. Absolute …

Warming up

Die Abreise war ja schon toll, mit vielen Nachbarn und Freunden und Sekt am Stehtisch, vielen Umarmungen und (meinerseits) auch ein wenig Rührung und Wehmut. Detlef hat unsere Räder und uns mit nepalesischem Mandala-Sand gesegnet. Etliche Freunde haben uns auf den ersten Kilometern begleitet, teils bis Braunschweig. Detlef fährt gar bis nach Frankfurt mit! Wir hatten –mal abgesehen von dem Gegenwind- allerbestes Reisewetter; nur am letzten Tag hat es ein wenig getröpfelt. Da hatten wir über den Vogelsberg zu fahren, und das war eine geniale Strecke, die uns unser Campingplatzwirt empfohlen hatte: die „Vulkanroute“, die sehr überwiegend aus ehemaligen Bahntrassen bestand mit der entsprechend geringen Steigung. Jetzt sind wir bei Frankfurt, direkt unter der Flughafen-Einflugschneise, verpacken unsere Räder und unser Gerödel. Detlef ist eben abgereist zu einer Tour entlang der Isar. Wir wollen heute noch unser Gepäck und die Räder abgeben. Morgen Mittag geht der Flug ab  … und dann wird’s ernst!

Wieder zurück in Wolfsburg!

Tja, nun ist es wirklich soweit. Ich sitze am Küchentisch zuhause, schaue in den Nieselregen und irgendwie fühlt es sich vertraut an und irgendwie auch ganz merkwürdig fremd. Natürlich ist jetzt erst einmal viel zu ordnen, regeln, organisieren- für uns eine große Umstellung, denn in den letzten Monaten war das Leben ja eher einfach strukturiert gewesen. Doch nun noch ein paar Worte zu unserer Rückreise: Am Flughafen hat alles super geklappt. Wir wurden mit den Rädern zum Extraschalter gebeten-wir hatten sie ja nicht einmal angemeldet- und dort wurden sie gewogen. Fritz Rad wog 34kg! Oh Schreck! Die Mitarbeiter waren auch etwas erschreckt und im ersten Moment ratlos, denn ab 30kg dürfen sie es nicht mehr mitnehmen, da es dann als Cargo läuft. Mist! Fritz hatte das Zelt, das ganze Werkzeug etc. schön mitverpackt. Nun gut, dann müssen wir halt nochmal ran. Da bemerkte ein Mitarbeiter, dass sie die Transportbox, in der die Gepäckstücke auf dem Gepäckband transportiert werden und die unter dem Rad lag, mitgewogen hatten. Und die wog dann 2,5 kg, sodass wir mit …

Lupi, ein echter Wolfsburger

Wir möchten einen Mitradler vorstellen, der noch 2 Tage vor unserer Abfahrt auftauchte. Es hat sich schnell herausgestellt, dass er gar nicht radeln kann, aber da er ein netter Kerl und sehr weltoffen ist, haben wir ihn mitgenommen. Meistens sitzt er angeschnallt hinten auf dem Rad und darf sich die Gegend anschauen. Er wird wohl ohne zu laufen, recht platte Füße bekommen, denn die Abspannstrippen quetschen sie etwas. Naja, wer reisen will, darf nicht zimperlich sein. Lupi ist ein Wolfsburger Gewächs und möchte gerne mit bis Japan. Zwischendurch wird er sich vielleicht selbst mal zu Wort melden, wenn ihm aus „Wolfsburger Sicht“ etwas auffällt, bisher war er mit Erinnerungsfotos zufrieden.

Leipziger Lerchen u.a.

In einer kleinen Bäckerei einen Michkaffee geschlürft und gefragt, was denn „Leipziger Lerchen“ seien, die da auf der Tafel angepriesen wurden. Wir wurden aufgeklärt, dass bis ins 17.Jhdt. Lerchen, gefüllt mit einer Speckpflaume, eine Leipziger Spezialität gewesen seien, die auch exportiert wurden. – Bis es fast keine Lerchen mehr gab. Dann wurden sie verboten. Ca. 100 Jahre später hat ein Bäcker Neue erfunden: Kirschen, dick mit Marzipan umhüllt in einem Mürbeteigpastetchen versteckt. Das gibt es auch mit Pistazien und als „Herrenvariante“ mit Zartbitterschokolade. Wir durften ein kleines Stück probieren- ein Viertelchen jeder. Das Marzipan war so mächtig, dass wir denken, ein Törtchen reicht für eine ganze Familie! Aber ausgesprochen lecker!  

Dresden, immer wieder schön

Auf dem wunderbaren Elberadweg (sehr zu empfehlen) bei Sonne und Rückenwind bis in die Dresdner Altstadt geradelt. Noch schnell einen Amarenabecher genossen, wahrscheinlich der letzte für eineinhalb Jahre, ein paar Fotos gemacht und dann zog es sich auch schon zu- wie angekündigt. Das Hostel in der Neustadt war ganz ok und abends trafen wir uns mit einem Wolfsburger Freund, der derzeit in der Nähe weilt. Ein schöner Abend. Morgens trüb und kalt, aber immer noch Rückenwind. Auf dem Elberadweg (lieber Michael, du sieht, wir fahren ja gerne Flussradwege!) weiter Richtung Tschechien. Es sind jetzt nur noch 6°C, nasskalt und man könnte es fast ein wenig ungemütlich nennen, wenn da nicht der hilfreiche Rückenwind wäre.   In Decin hatte ich nach 76km dennoch keine Lust mehr. Tschechisches Bier und Essen sind ja bekanntermaßen für Radler ausgezeichnet geeignet.  

Überraschendes Geständnis

Gestern teilte Karin mir mit, dass sie eigentlich ein Weichei sei und überdies faul. Sie würde beispielsweise nie einen Alpenpass hochradeln, wenn es nicht zwingend sein müsste, z.B. weil sie da eben unbedingt hoch wolle. Mir sind diese durchaus negativen Eigenschaften in den letzten 30 Jahren noch nicht aufgefallen. Aber ich werde mal drauf achten.

Magdeburg-Oschatz

Bisher waren die Wettergötter mit uns! Vorgestern Sonne, 18°  mit Seiten-Gegenwind; gestern bewölkter, 15° und Rückenwind. Mit guter Laune losgefahren: Am Sonntag hatten wir den Eindruck, dass sich in diesen sachsen-anhaltinischen Gegenden diverse Männlichkeitsrituale noch gehalten haben, die bei uns nicht mehr ganz so ausgeprägt beobachtet werden. Dazu gehört vor allem das Präsentieren der Höhe des Adrenalin- und Testosteronspiegels durch beherztes Fahren von Kraftfahrzeugen. Vielleicht bietet die ansonsten häufig eher spartanisch ausgestattete Landschaft auch wenig andere Möglichkeiten.         gefunden:             In Halle wurden wir herzlichst empfangen und nach köstlichem Essen machten wir einen netten Bummel durch die Stadt. Halle ist wirklich sehr nett! Studentenflair- jetzt, in den Semesterferien weniger durch vorhandene Exemplare dieser Spezies, sondern mehr durch die vorhandene Infrastruktur erkennbar. Am nächsten Tag ins mit Rückenwind durch Leipzig nach Oschatz. Dort hatten wir überraschenderweise den ersten Kontakt mit Indien!  

die ersten km sind geradelt!

Die letzten Tage waren für alle Beteiligten, vor allem Familie, Freunde und Praxis, etwas  anstrengend – habt Dank für Eure Geduld und Rücksichtnahme! Die vielen guten Wünsche und Glücksbringer haben uns sehr gefreut und wir haben (fast) alle mitgenommen! Und auch von zuhause werden sie wirken. Der Abschied und Aufbruch war super! Gutes Wetter, großer Bahnhof, gute Wünsche. Und viele, die uns auf den ersten km begleiteten; drei Freunde, die sogar bis Magdeburg mitgeradelt sind; sie mit leichtem Gepäck und wir mit unseren Schwertransportern. Die Räder sind doch ganz schön schwer, 52kg und 56kg und passen noch nicht zu meiner Kondition. Aber das wird sich noch geben.      

geocoin wieder dabei

Unser Geocoin, den wir schon zu unserer USA-Reise losschickten, und der erst vor einem Jahr wieder nach Wolfsburg zurückgefunden hat, darf auch wieder auf Reisen gehen. Gleichzeitig mit uns wird er in die Welt gelassen und zwar mit dem Auftrag, sich unterwegs mit netten Fahrrädern fotografieren zu lassen. Wir werden ab und an berichten, wenn es was Neues von ihm gibt. Hier kommt Ihr direkt zu unserem Geocoin “World Bike”.

Langsam rückt der Abschied näher

oder auch “langsam rückt der Start näher”. Morgens im Bett, schön kuschelig warm und gemütlich, stelle ich mir ab und an die Frage, warum ich um alles in der Welt diese wunderbare, sichere und bewährte Umgebung verlassen möchte und ob das Alles wirklich eine gute Idee ist. Und gleichzeitig ist da immer mehr Vorfreude und Kribbeln im Bauch. Ein dickes klares Ja- es ist richtig! füllt mich aus und ich weiß, in dem Moment, wo wir unterwegs sind, ist es wie es ist. Gestern abend hatten wir einen schönen Abend mit allen Nachbarn aus unserer Straße. Es lebt sich sehr gut hier und an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön für das unkomplizierte und tolerante Miteinander!

Count down läuft: noch 20 Tage bis zum Start

Heute ist unser Iranvisum gekommen!! Fritz wird nicht müde, das Loblied auf das iranische Konsulat in Hamburg anzustimmen. Alles lief unkompliziert und die Konsulatsmitarbeiterin war außerordentlich zugewandt und freundlich. Wir freuen uns inzwischen sehr auf den Iran und haben das Gefühl, dass wir dort wirklich willkommen sind. Das ist schon irre, wie sich unser Gefühl für einzelne Regionen im Laufe der Vorbereitungszeit verändert hat. Vor allem mir ist die Entscheidung durch die Türkei und den Iran zu fahren nicht leicht gefallen. Intensive Überlegungen und Recherchen  bezüglich angemessener fahrradtauglicher Kleidung beschäftigten mich über etliche Wochen.  Inzwischen bin ich und sind wir entspannter und lassen das Ganze auf uns  zukommen. Wir sind nicht die Ersten, die durch den Iran radeln und  haben bisher nur positive Berichte gelesen. Ihr dürft gespannt sein, welche Lösung wir finden werden.