Monate: Mai 2026

Rückfahrt

Bologna haben wir uns einen Tag angesehen. Um kurz vor 23°° sollte der Nachtzug aus Rom eintreffen. Kam aber erst mal nicht, sondern 30 Minuten später. Also Räder schnell ins Radabteil, dessen sechs Plätze ausgebucht waren. Nicht vorgesehen war ein Kinderwagen, der zwei Plätze blockiert hat. Irgendwie hat das dann aber doch gepasst. Schnell ins Bettchen! Um 4:30 wurden alle geweckt; der Zug habe ein technisches Problem, habe sich mit Mühe bis Villach geschleppt und könne nun nicht weiter. Auf Gleis 5 käme ein Zug, der um 5.30°° in Richtung München abgehe. Gut, dass wir so viel Sicherheitszeit eingeplant haben: den ICE nach Hannover haben wir gut erreicht. Und weiter mit dem Enno nach WOB. Und jetzt sind wir erst mal wieder zuhause.

Zu guter Letzt

Die bislang letzten Bildungsausflüge waren Ravenna und Venedig. Ich gestehe, ich hatte wenig bis gar keine Ahnung von der Besonderheit von Ravenna. Wir gönnten uns eine Stadtführung und die war nicht nur erschöpfend für unsere Füße, sondern auch für unser Hirn. Drei Stunden ging es durch fünf verschiedene Sehenswürdigkeiten, sehr kompetent erläutert. Nun wissen wir etwas über klassische Mosaikherstellung, dass die Mosaike an den Wänden aus Glassteinchen bestehen und deshalb so haltbar sind, z.T. über 1.500 Jahre alt. In einem kleinen Atelier sahen wir ein Mosaik, das in historischer Handwerkskunst hergestellt wird. Unglaublich aufwändige einzelne Arbeitsschritte zusätzlich zum eigentlichen Steinchenpuzzeln. Die meisten Mosaike werden natürlich einfacher und damit kostengünstiger angefertigt. Ravenna hat ein Wasserthema. Es wurde als Küstenstadt gegründet und dann wanderte diese immer weiter ab; inzwischen ist sie ca. 6 km entfernt. Nichts destotrotz ist alles Schwemmland und die Stadt ist von Kanälen durchzogen, wie Venedig. Nur sieht man sie nicht, denn sie wurden irgendwann aus seuchenhygienischen Gründen überbaut. Das Wasser ist dennoch da und wird in einem kontinuierlich laufenden riesigen Pumpsystem rings um …