Bildungsreise
Wir machen einen Pausentag: Dieser Wind von 60 km/h aus Nordost ist gut für Kiter aber nicht gut für Radfahrer. Morgen soll’s nachlassen. Dann radeln wir nach Venedig. (F) Kürzlich hatten wir eine drollige Unterkunft: Die Familie vermietet die Wohnung im Obergeschoss ihres Hauses nach dem Tod der Eltern vollkommen unverändert an Gäste. Wir kennen die Art der Einrichtung als „Gelsenkirchner Barock“. (F) Wir waren die ersten Gäste und die Gastgebenden waren ziemlich aufgeregt, ob auch alles in Ordnung ist. Fürsorglich deckten sie unsere Fahrräder ab, als es anfing zu regnen. In Ancona kamen wir im Palazzo Jona unter, einem der ältesten Gebäude der Stadt und Geburtshaus eines Papstes, wie uns der distinguierte vornehme ältere Herr erläuterte, der uns das noble Zimmer vermietete. Die Einkaufsstraße strotzte nur so von edlen Läden und wir beschlossen in einem kleinen Streetfoodpizzastand mit ein paar Tischen den Gegenpol zu setzen. Am Fährhafen faszinierte uns das unglaubliche Management der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge auf bzw. von den Fähren, gleichzeitig! Da Ancona schon in sehr frühen Zeiten ein wichtiger Hafen und …




