Quer durch Guatemala
Was ist denn nun das „echte“ Guatemala? Sind es die Mayadörfer, in denen die Menschen so leben wie früher? Was ist früher? Oder sind es die Mayaruinen, die Naturreservate und Dschungel, zu denen man Treckingtouren buchen kann? Alte Kolonialstädte wie Antigua, wo alle Welt zum Spanischlernen hinkommt? Oder sind es die Dörfer und Städte am Straßenrand der Hauptstraße, die mit und von dem unglaublichen Truckverkehr von und zur Hauptstadt leben? Was ist denn das „wahre“ Deutschland? Oder will man einfach den fremden Gästen im Land stolz die schönen Seiten des Landes zeigen? Wir hatten beschlossen, der Hauptstraße zu folgen, gewarnt von Einheimischen sowie unseren Bekannten Kiki und Rudolfo, die die Strecke Guatemala City – Rio Dulce gerade gefahren waren; natürlich mit dem Taxi. – Und sie hatten recht. Es war insgesamt so ziemlich eine der ekligsten Strecken, die wir gefahren sind. Dabei spielte am Anfang das Wetter eine verstärkende Rolle. Im Nieselregen bei starkem Truckverkehr und glitschigem schmalen Seitenstreifen bergauf zu strampeln – dafür braucht´s gute Gründe. Der Wichtigste: es gibt keine Alternative. Versöhnlich wirkte …




















