Autor: Karin

Pokhara

Eine große Stadt mit einem Touristenviertel am See. Übrigens ohne Erdbebenschäden! Hier reiht sich ein Guesthouse neben dem anderen, Outdoorläden, Souvenirshops, Restaurants, Trekkingtour- und Paraglidinganbieter, Meditations- und Yogahäuser- kurz alles was das Herz begehrt. Nur von Drei gibt es zurzeit wenig hier: Benzin, Gas – und Touristen! Wir profitieren davon, denn die Übernachtungspreise sind stark gesunken, und so leisten wir uns ein Hotelzimmer für 15$ incl. Frühstück, das sonst 30$ gekostet hätte. Wir betrachten das als Wirtschaftshilfe. Die Strandpromenade am See ist gespickt mit meist kleinen Restaurants, die verzweifelt nach Kunden suchen. Einige bieten abends Life-Musik an, was zur Folge hat, dass wir gleichzeitig von mindestens drei verschiedenen Seiten beschallt werden – mit klassischer nepalischer Folklore, moderner nepalischer Discomusik und westlichen Oldies! Für die Romantik sind überall Teelichte und Kerzen auf den Tischen- der Strom ist ein unzuverlässiger Partner hier. Die Speisekarten sind in ganz Nepal eingeschränkt, da das Gas zum Kochen begrenzt bzw. nicht mehr vorhanden ist. Die Tankwagen stehen an der Grenze. Also wird auf Holzfeuer gekocht oder kurzerhand Barbeque angeboten. Der Annapurna …

Die letzten Tage in Indien

Die Inder feiern schon wieder; da sind sie wirklich groß. Es ist das „Sonnenfest“. Vorgestern und gestern wurde ordentlich vorbereitet mit unglaublich opulenten Obst-und Gemüseständen, stangenweise wurde Zuckerrohr nach Hause getragen; in den Dörfern wurden Bühnen aufgebaut mit riesigen Beschallungsanlagen, viele Menschen tragen Geschenkkörbe auf dem Kopf; Rikschas liefern solche Körbe aus. Gestern haben wir in Gorakhpur übernachtet und fuhren wie üblich um 7°° los. Am Ortsausgang kamen uns über viele Kilometer bestgelaunte Menschen entgegen, es müssen zehntausende gewesen sein, die am Fluss offenbar „durchgemacht“ haben. Am Nachmittag haben wir uns der nepalesischen Grenze genähert. Wegen irgendwelcher diplomatischen Verwickelungen ist die Abwicklung der LKW’s an der indischen Seite der Grenze verzögert oder ganz blockiert, insbesondere auch wohl der Treibstoffhandel. An den letzten Tankstellen vor der Grenze stauen sich Fahrräder und Mopeds, die Kanister füllen lassen. Ab 11 km vor der Grenze stauen sich die Trucks in Zweier- bis Viererreihen, Lebensmittel, Treibstofftanker … Der Grenzübergang war ganz problemlos, auf der Nepalseite sehr freundlicher Empfang, Visum on arrivel für 40 $ für 30 Tage, keinerlei Kontrollen Nun …

Verbrennung

Unter den vielen Ghats (das sind die Zugänge aus den engen Gassen der Stadt zum Ganges) gibt es zwei Verbrennungsghats, an denen pro Tag etwa 150 Leichen verbrannt werden. Die Asche wird in den Fluss gestreut. Hindus im ganzen Land werden feuerbestattet und die Asche in die örtlichen Flüsse verstreut, aber der Ganges als heiliger Fluss ist eben etwas ganz Besonderes, und das schon seit sehr sehr langer Zeit. Am südlichen der Verbrennungsghats gibt es jetzt auch ein elektrisch betriebenes Krematorium, das aber nur für Unbemittelte in Frage kommt. Die Verbrennung dort soll etwa 1000 Rupien (~15 €) kosten, die traditionelle Art auf Holz etwa das zehnfache.

Allabendliche Zeremonie

Jeden Abend findet am Dasaswamedh Ghat eine halbstündige Zeremonie statt, mit vielen hundert bis tausend Zuschauern. Musik, Gesang und vorne die Jungs, die mal den Leuchter, mal den Pfauenfederfächer oder ein gefaltetes rotes Tuch schwenken. Manchmal werfen sie auch Blumen. Ich dachte bisher, nur die Frauen würden diese typischen schlangenartigen Tempeltanzbewegungen im Handgelenk beherrschen. Ich wurde eines besseren belehrt. Da wir keinen Guide hatten, blieb die Zeremonie für uns ein interessantes Spektakel. Am ersten Abend setzten wir uns auf den Boden zu den vielen begeisterten indischen Zuschauern und staunten. Indische Realität auch dort: Fritz wurde von einem kleinen Jungen, der hinter ihm stand, angepinkelt. Er bemerkte es erst, als seine Hose am Hintern nass wurde. Am nächsten Abend blieben wir dann lieber stehen.    

Liebe Leute

Unsere Administratorin Ute Engel (Lob, Preis und vielfältiger Dank sei ihr bei dieser Gelegenheit!) schrieb uns gerade „man denkt, man ist im falschen Film“. Nachdem sie ein paar Filmchen in unsere Seite eingepflegt hat. Da radeln wir durch all die angeblich so gefährlichen Länder und außer einem Taschendiebstahl ist uns nichts, aber auch gar nichts passiert. Wir schreiben schöne (hoffen wir doch!) und unterhaltsame Geschichten und das vermeintlich so sichere Europa brennt. Flüchtlingsströme, Regierungskrise, Terroranschläge, Anschlagsdrohungen… Wir fühlen uns fast wie Fahnenflüchtige. Wir sitzen hier, lesen ab und an (wenn wir online sind) die Nachrichten und können sonst nichts weiter tun, betroffen und etwas hilflos. Gleichzeitig hoffen wir darauf, dass Ihr zuhause besonnen und klug bleibt und handelt! Wir reisen als Zaungäste durch unsere Gastländer und hoffen, geringfügig zur Völkerverständigung beizutragen. Bisher sind die Europäer in diesen Regionen häufig als diejenigen aufgetreten, die Lösungen für alles haben (auch „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist vielleicht eine europäische Vorstellung). Häufig ist es „moneymakestheworldgoround“, was uns hier begegnet. Verknüpft mit völlig anderen Wertvorstellungen und ethischen Grundsätzen. Das Reisen „heute …

Frühmorgendliche Bootsfahrt

Bei Sonnenaufgang in einem Ruderboot auf dem Ganges die zeremoniellen Waschungen der Hindus erleben, das gehört zu den „Must“ Aktivitäten in Varanasi. Also stellten auch wir (wieder mal) den Wecker auf 5.00 Uhr und ließen uns vom Hotel zum Ruderboot bringen. Wir waren nur zu zweit, andere Boote, die wir auf dem Ganges trafen, waren größer und mit ganzen Gruppenladungen unterwegs. Die Stimmung war schon eine besondere, wenn auch nicht so spirituell, wie vielleicht gedacht. Die Sonne tauchte irgendwann im Morgendunst auf, wir schauen allerdings in die andere Richtung, denn dort liegen die Ghats, an denen bereits um 6.00 Uhr reges Treiben herrscht. Da wird meditiert, gebetet, gewaschen- sich selbst und die Wäsche, sogar geschwommen, an den Verbrennungsghats brennt´s und raucht es sowieso 24 Std. lang. Und auf dem Wasser sind hunderte von Booten unterwegs, um sich das Ganze anzusehen. Um 7.00 Uhr waren wir zurück im Hotel und gönnten uns ein leckeres ausführliches Frühstück!

Besuch im Ramatempel in Ramtek

Die Tempelanlage, eine sehr berühmte Pilgerstätte (s. wikipedia) liegt oben auf einem hohen Hügel. Das haben wir zum Anlass genommen, von unserer Unterkunft aus, einem netten Familienguesthouse, ein Tuktuk zu nehmen. Unsere erste Tuktuk-fahrt! Ich muss sagen, bei den Straßenverhältnissen wird man ganz schön durchgeschüttelt! Wir waren früh um 9.00 Uhr dort. Die ganzen Stände waren noch unbelebt, nur die Affen waren schon unterwegs. Sie leben dort und sind ziemlich selbstbewusst, manchmal auch aggressiv. Die Mönche und andere Bewohner der Anlage haben immer einen dicken langen Knüppel, mit dem sie die Affen in ihre Grenzen weisen, sprich verscheuchen, wenn sie zum Angriff ansetzen. Affen gehören in Indien übrigens zum Alltag. Sie sind an das Leben im Wald, an der Straße, in der Stadt adaptiert und cool bis frech. Aggressiv sind meistens nur die Männchen und die Menschen haben Respekt vor ihnen.

Unterwegs Richtung Varanasi

Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Landschaften sind, durch wir radeln. Jemand sagte uns, hier würden sich alle 100km die Menschen, die Sprache, das Essen, die Kultur ändern. Das trifft auch auf die Landschaft zu. Auch die Tiere ändern sich. In dieser Gegend laufen viele Schweine rum. Kleine, größere, meist wildschweinartig borstig, Sauen mit Ferkelchen, manchmal ganze Rotten – wohlgemerkt, nicht in der freien Natur, sondern in den Dörfern, auf den Straßen und mitten im Leben. Keiner kümmert sich um sie, wenn sie überall im Müll nach Essbarem wühlen, keiner will ihnen Böses. Sie haben anscheinend keine natürlichen Feinde hier, denn gegessen werden sie nicht. (Wenn ich sehe, was sie fressen, möchte ich sie auch nicht essen!). Das gleiche gilt für Hunde. Zu ihnen gibt es noch ab und an eine Beziehung, da sie auch als Wachhunde gehalten werden- selten mal als „Schoßhunde“ an der Leine oder im Zwinger. Einmal sah ich einen sehr abgemagerten Mann am Straßenrand sitzen, der ein Stückchen Brot mit einem Hund teilte. Ach ja, und hier sehen wir …

Nachtrag: Wolfsburger Treffen

Wir berichteten von Iris und Helmut, dem Wolfsburger Paar, die für VW in Pune sind. Vor ein paar Tagen erreichte uns eine mail von einem guten alten Freund in der Nähe von Bonn. Er habe von seiner Schwester, die in Lissabon lebe eine Nachricht erhalten, Freunde von ihr, die ein paar Jahre in Lissabon gelebt hätten und nun für VW in Indien seien, hätten ein Wolfsburger Radlerpaar getroffen. Ob das seine Freunde sein könnten?? – Ja das sind wir!! So verrückt klein ist die Welt!! Euch beiden, liebe Iris und lieber Helmut, an dieser Stelle nochmals Danke und weiterhin gutes Einleben!

Der indische Radreisende

Indische Radreisende sind ja eine Seltenheit. Dieser ist auf diesem Rad seit neun Jahren in Indien unterwegs. Das Rad ist tip-top in Ordnung, hat indische Bremsen und keine Schaltung. Und er fährt barfuß! Er fuhr so einen Affenzahn, dass wir Mühe hatten, Schritt zu halten. Als Moslem (grün ist die Farbe des Islam) plant er jetzt den Hadsch, also die Pilgerreise nach Mekka – zu Fuß!   der Artikel ist von Fritz

Die Höhlen von Ajanta

Unsere Route führte uns weiter nach Norden. Wir hatten uns entschieden, auf die Ellora Höhlen zu verzichten und uns die Buddhistische Vergangenheit anzusehen. Beide Anlagen gehören zum Weltkulturerbe. Ajanta ist die Ältere. Die Tempel und kleinen Klöster wurden zwischen 200 v.Chr. und 500 n.Chr. in den Fels gehauen. Auf Wikipedia könnt ihr Euch ganz wunderbar informieren, wir liefern Euch einfach ein paar Fotos dazu. Eine kleine Anekdote: Am Eingang gibt es eine Touristenmeile mit den üblichen Shops. Es gibt kein Weg vorbei, man muss da durch. Und natürlich sind die Verkäufer in sehr intensiver direkter Kundenansprache. Wir hatten vor, ein paar Postkarten zu erstehen und fragten also an. Sofort wurden wir in Shops geschleppt- mit Mineralien, Riesenkarten, Schmuck, Magneten- nach deutlicher Ansage durch Fritz kamen dann auch Postkartenblöcke zum Vorschein. Wir wollten natürlich auch Briefmarken dazu haben- die es nicht gab. Daraufhin wurde Fritz noch energischer und ergriff genervt die Flucht. In einem kleinen Imbiss stoppten wir und bestellten unser geliebtes Thali, denn anschließend wollten wir noch ca. 70km fahren. Nach ca. 5 min ohne …

Aurangabad, Bibi-aq-Maqbara

Aurangabad war nicht nur die zweite Millionenstadt, die wir durchradelten, sondern ist auch eine Stadt, in der viele Religionen sichtbar sind. Christen, Muslime, Hindus, Buddhisten – alle haben ihre Bauwerke, Kirchen, Shrine; sogar eine Nazarener-Kirche haben wir gesehen! Und es gibt ein Bauwerk, das in etwa zur selben Zeit wie das Taj Mahal in Agra erbaut wurde, ihm sehr ähnelt und das “kleine Taj Mahal” genannt wird. Wir haben es uns angesehen und ein paar Fotos gemacht. Fritz hatte tatsächlich einen Platten! er musste dreimal flicken, bis er alles dicht hatte. An der Straße hat man dann schnell Besucher. . Und ich habe die Gelegenheit genutzt für Fotos. Wir sehen hier immer mehr fahrende Landarbeiter, die mit Sack und Pack unterwegs sind auf die Zuckerrohrplantagen. Zur Zeit fahren sie nach Süden. Während wir in einem einfachen Hotelzimmer wohnen, sieht das “Bade- und Umkleidezimmer” der Angestellten noch ganz anders aus. Noch ein paar Eindrücke:

Wolfsburger Treffen in Pune

Zuallererst: Wir haben vom Erdbeben nichts mitbekommen, weder medial noch physisch. Wir sind zu weit südlich und meistens offline. Nun zu Pune! Unsere erste indische Großstadt! Und wir sind ganz gut durch den Verkehr gekommen. Wie immer mit erhöhtem Adrenalinspiegel; aber inzwischen schon an den Linksverkehr gewöhnt (meistens) war die Herausforderung die Verkehrsdichte und das unglaubliche Hupkonzert. Aber wie gesagt, dank Fritz‘ GPS haben wir schnurstracks zum Osho- Meditationszentrum gefunden. Das mussten wir einfach sehen! Es ist mitten in der Stadt gelegen, im Koregeon-Park, einer noblen Ecke mit riesigem alten Baumbestand, wo alle Häuser/Villen eigene Wachen haben. Und bereits 100m vor dem Eingang ins Zentrum beginnen die Absperrungen, um den Verkehr auf Schritttempo zu reduzieren; incl. einer Polizeiwache, die höchst aufmerksam ist. Nach einem Blick und einem schnellen Foto, denn wir wurden gleich wegkomplimentiert, haben wir knapp 500 m weiter ein Hotel gefunden, übrigens eine 80 Jahre alte Kolonialzeit-Villa mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Es war etwas Besonderes. Abends dann auf der Suche nach etwas Essbarem und Internet sind wir in einem Schnellimbiss gelandet und …

Ein Tag voller Überraschungen

Nachdem wir nun im „richtigen“ Indien unterwegs sind, stellen wir fest, dass die Menschen mehr grüßen, uns zulächeln und winken. Und wir hatten einen wunderbaren Tag: Es begann mit überraschenden Begegnungen. Die erste: ein Gepäckradler, der uns morgens entgegenkam! Er schob sein Rad und war völlig platt, dass wir just in dem Moment auftauchten, als sein Gepäckträger zusammengebrochen war! Leider konnten wir ihm auch nicht helfen, nur mit der Zuversicht, dass in 5 Km die nächste kleine Stadt sei, wo er sicher jemanden finden würde, der ihm seine suboptimale Eigenkonstruktion wieder zur Funktionsfähigkeit verhelfen könnte. Er war Engländer, von Dehli gestartet und es war seine erste große Tour. Und trotz seinem Pech gut drauf! Nun wussten wir, es gibt auch Reiseradler in Indien!! Und kaum eine halbe Stunde später kommen uns Nicole und Francoise aus Straßburg entgegen! Sie sind seit Juli unterwegs. Europa, dann von Istanbul nach Mumbai geflogen und jetzt für 2 Jahre oder länger (?) on the road. Als frisch gebackene Frührentner können sie zwar Fritz altersmäßig nicht schlagen, denn er ist erst …

Von Zentral-Goa auf dem Weg nach Puna

Während der Süden Goas ja eher idyllisch ist, ist die frühere Hauptstadt der portugisischen Kolonie, Alt-Goa, eine unglaubliche Ansammlung von bombastischen Kirchen. Hier ist Kultur angesagt. Je weiter man nach Norden kommt, desto mehr Touri-Rummel findet man. Der Gipfel war Arambol, wo jedes zweite Haus ein primitives Guesthouse ist und die übrigen Restaurants und Verkaufsstände aller Art. Der breite Strand war abends komplett mit Tischen vollgestellt. Und wir genossen es! Immer häufiger finden sich hier jetzt auch hinduistische Tempel und Shrine, die wegen der laufenden Hinduistischen Feiertage besonders geschmückt sind und uns oft mit indischer Tanzmusik versorgen. Die Luft ist feuchtwarm, nach 5 km sind wir komplett nassgeschwitzt, nichts trocknet. Unglaublich schöne Blüten, Insekten sind zu sehen und die Affen toben durch die Bäume (natürlich eher selten zu sehen). In einer Werft an einem Fuß werden in Handarbeit große Schiffe aus tropischem Hartholz gebaut. An einem Schiff arbeiten 5-10 Männer ein Jahr lang. Am Ende wird ein Diesel eingebaut und die Schiffe ins Wasser gezogen und in ganz Indien verkauft. Um die Website endlich mal …

Eingewöhnen

Wir sind jetzt schon ein paar Tage hier und wir sind immer wieder überwältigt von der fast schwülstigen grünen und blühenden Pracht hier. Es ist schwülwarm und so werden wir beim Radeln wieder gut durchfeuchtet bis tropfend. Auch beim abendlichen „Abhängen“ wird es kaum kühler. In den Zimmern routieren die Deckenventilatoren. Die kleinen Mücken sind höchst aktiv und lassen sich nicht so wie gehofft vom Zimmerwind ablenken. Moskitonetze sind nicht vorhanden und wohl auch nicht vorgesehen. Deshalb gehe ich jetzt mal davon aus, dass das Malariarisiko hier sehr gering ist. Wir hatten uns darauf eingestellt, in Indien weder zu kochen- es gibt überall günstiges Essen- noch zu zelten-es gibt überall guest-houses und ist zu gefährlich. Zwei Nächte haben wir schon gezeltet! In Agonda-Beach ganz am Ende ist ein Platz, der allgemein geduldet von Campern genutzt wird. Jetzt ist noch keine Saison, deshalb nix los aber wir trafen ein deutsches Pärchen aus Erfurt, die dort seit zwei Wochen mit ihrem kleinen VW-Camper stehen! Sie sind auch schon 7 Monate unterwegs, erstmal open end bzw. budget-limitiert. Es …

Almaty

Unser Abstecher nach Kasachstan ist verhältnismäßig kurz. Angesichts der Größe dieses Landes haben wir nur ein winziges Stückchen kennengelernt. Die ca. 30km von Bishkek bis zur Grenze gingen durchweg durch Vorstadt und bewohntes Gebiet. Der Grenzübergang war wieder mal erstaunlich unkompliziert. Wir wurden mehr durchgewunken als kontrolliert und waren schwupps in Kasachstan. Die Straße war super, zum großen Teil vierspurig, schnurgerade und meistens flach oder schwach hügelig. Viele Herden in viel offener Landschaft, braun und trocken gebranntes Grasland, teils mit steppenartigen hohen Gräsern. Rechts begleitete uns in einiger Entfernung eine Bergkette, anfangs als Hügelzug, dann höher werdend. Dahinter liegt Kirgistan. Links der Straße war eine weite Ebene und nur manchmal sahen wir im Dunst einen Hügelzug in der Ferne. Wir trafen zwei russische Jungs, die mit Rucksack und Skateboards unterwegs waren, von Bishkek nach Astana. Sie erklärten, dass sie bergauf trampen, im ebenen Gelände laufen und bergab skaten. Auch eine Art unterwegs zu sein. www.activer.me Für unsere vorerst letzten Zeltnächte fanden wir nette Plätze neben der Straße, durch Bäume geschützt und wie so oft waren …