Pamir: Roshtqala-Valley
Von den drei Möglichkeiten, die wir nach der Freigabe des Pamir-Highways hinter Korogh hatten, haben wir die mittlere gewählt: weil wir erwarteten, die M41 total überlastet zu finden (was nicht stimmte) und gehört hatten, dass das Wakhan-Valley durch die zwischenzeitliche LKW-Nutzung noch schlechter geworden sei. Die Wahl war gut. Inzwischen zu fünft unterwegs fanden wir unerwartet die ersten 60 km asphaltiert und mit moderater Steigung. Abends fanden wir schöne Plätze am Shakhdara-Fluss. Je höher wir kamen, desto fantastischer die Landschaft. In 4000 Meter Höhe weiden Schafe, Rinder und Ziegen. In der Ferne leuchteten schneebedeckt die höchsten Berge der Region, der Pik Marx und der Pik Engels (die heißen wirklich so!). Je näher wir dem Maisara-Pass kamen, desto steilere kurze Anstiege gab es, die uns beiden Alten in dieser Höhe deutlich mehr ausmachten als unserer schwedischen Freundin mit ihren 23 Lenzen. (Wir haben übrigens auf der ganzen Reise keine Reiseradlerin getroffen, die älter als Karin war und keinen, der älter als ich war. Seniorenreise!) Kurze Schiebestrecken aufgrund der Steigung und des groben Schotters bis Felsuntergrunds ließen …




















