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Letzte Tage im Iran

 

Im Mashhad hatten wir mit „Vali’s Homestay“ ein ganz wunderbares Hostel. Vali ist einerseits Teppichhändler und andererseits ein charismatischer Tourist Guide und Gastgeber. Dort haben wir, wie der Zufall es will, unseren Freund Henk wiedergesehen, den wir in Tabris getroffen hatten, sowie einige andere Radler und Backpacker. Das beherrschende Thema war natürlich Turkmenistan und die weiteren zentralasiatischen Staaten, denn alle die nach Mashhad kommen, haben denselben Weg.

Außer dem Abholen des Turkmenistan-Visums, ein wenig Radpflege und der Besichtigung des Imam-Resa-Komplexes (wie oben beschrieben) haben wir eigentlich vor allem abgehangen und es uns wohl sein lassen. Am Abreisetag wurde Karins Geburtstag gefeiert.

Von Mashhad bis zur Grenzstadt Sarakhs sind es 190 km. Das Gelände ist abschüssig von 900 m bis auf 250 m, was aber nicht heißt, dass es nicht einige Buckel dazwischen gibt. Und von dem Gefälle merkt man durch den gewohnten Gegenwind nichts. Am Abend haben wir ein idyllisches Plätzchen zum Schlafen gefunden.

Geburtstagsdinner, Datteln mit Fladenbrot

Zunächst unentschlossen, haben wir die 112 km zum Hotel in Sarakhs doch im Stück gemacht ohne zwischenzeitliche Übernachtung. Am Hotel angekommen, wo wir mit Recht eine Aircondition erwarteten, hatte ich denn doch erst mal einen kleinen Kreislaufkollaps, der mit reichlich Flüssigkeit zu beheben war.

Morgen früh geht es nun nach Turkmenistan und wie vor jedem neuen Land haben wir einen gewissen Respekt, und werden hinterher sicher feststellen, dass alles halb so wild ist.

 

4 Kommentare

  1. Fieding und Helma sagt

    Da sitzen sie nun,die von der Hitze geschädigten Engelchen, b enommen mit einem
    Eisbeutel auf dem Kopf, auf Wolke 7 und ———streiken!
    Willkommen in Buchara !
    Herzliche Grüße von Mutter Fieding undSchreiberin Helma !

    • Karin sagt

      Ihr Lieben, heute am 17. sind wir angekommen. Die Engelchen haben dann doch auf uns aufgepasst, wenn auch anders als wir dachten.
      LG Karin und Fritz

  2. Hoi Karin und Fritz,

    Ich hoffe ihr seid ohne Probleme über die Grenze nach Turkmenistan gekommen. Mir steht das Prozedere erst bevor. Morgen ist es so weit. Den Kreislaufkollaps kann ich nachempfinden. Den hatte ich auch auf meiner letzten Etappe von Mashhad hierher nach Sarakhs. Ich hoffe Turkmenistan spendet ein bisschen mehr Schatten.

    • Karin sagt

      Hi Andreas,
      wir haben´s überlebt, wenn auch nur mit Taxi für die letzten 140km. War nix mit Schatten Hitze und Wüstengegenwind brutal. Wir hoffen, dass es dir besser ergeht!

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