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Die letzten Etappen

Auf der ganzen Reise – knapp 7.000km – haben wir nur einen Platten- und der ist in Berlin, wo ich wohl durch eine Glasscherbe gefahren bin!
Die letzten Tage waren geprägt von Wind, Regen, Verkehr – aber auch viele alte Alleen mit sehr beeindruckenden Eichen, Kastanien und anderen Bäumen. Hier noch ein paar Eindrücke von Pflanzen und Getier am Wegesrand.

Wir gönnten uns noch ein kleines Abenteuer- Zugfahren mit Fahrrädern in Polen. Das ging erstaunlich gut. Allerdings sind wir ja auch etwas erprobt. Also sind wir am Abend vorher auf den Bahnhof und haben dort stressfrei für den nächsten Morgen Karten besorgt. Und dann haben wir alles inspiziert. Wo ist der Bahnsteig, wo kommen wir wie hoch oder runter. Wie so häufig waren auch dort die Aufzugskörbe zu kurz. Also kam das „aufbäumende Rad“ zur Anwendung. Fritz ist ein Meister darin, wie Ihr auf den Fotos unten sehen könnt.

Bis Berlin war das Wetter sehr durchwachsen. Für die letzte Übernachtung davor fanden wir eine ganz wunderbare Unterkunft im Haus „Einklang“ bei Müncheberg, wo wir im Hofladen an ein paar Gläsern mit verschiedenem Pesto und Chutneys nicht vorbeikamen.
Tja, Berlin begrüßte uns mit einem Platten, dem einzigen der ganzen Reise! Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass die Anfahrt lange ganz entspannt durch Wälder und ruhige Vororte ging, bevor es dichter und rauer wurde. Wir haben in Berlin gute Freunde, die uns bei solchen Gelegenheiten immer wieder gerne aufnehmen. Habt Dank für den schönen Abend!!
In Berlin wurde gerade der Marathon vorbereitet, der am kommenden Wochenende startete. Auch dieses Mal ohne Fritz. Das Wetter spielte mit und so zelteten wir wieder, auch wenn es morgens schon ziemlich frisch war – 0 Grad!
Ein Stück am Mittellandkanal, durch die Dörfer, zum Abgewöhnen ein Stück B188 ohne Seitenstreifen- und am Ende des Weges wartete ein Pflaumenkuchen und Kaffee auf uns! Welch ein Willkommen!
Nun sind wir also nach 119 Tagen, 6.965km und 41.882 Hm wieder zurück. Einmal um die Ostsee mit Ausflug zum Nordkap – wie geplant.
Und jetzt freuen wir uns auf das Zuhausesein.

5 Kommentare

  1. Heehee, da macht ihr uns ja höhenmetermäßig ernsthaft Konkurrenz. Und ich dachte, Skandinavien wäre flach wie ein…
    Muss man also gar nicht so weit fliegen, um sich auszutoben.
    Liebe Grüße von uns , kurz vor der kanadischen Grenze. Die Hälfte ist geschafft, jetzt geht’s die Pazifikküste runter.

  2. Schön, seid ihr wieder gut und gesund daheim angekommen. Auch wenn ich die Bogbeiträge vermissen werde…
    Ich selber bin im Endspurt der Vorbereitungen zum New-York-Marathon – ohne Passpartu, dafür mit meinem Herrn Papa als Begleitung – er war noch niemals in New York – ich vor 20 Jahren – wie die Zeit vergeht…
    Kommt weiterhin gut an daheim, geniesst das sichere Dach über dem Kopf – der Winter ist nicht mehr weit – ob es dann im Haus wärmer wird als im Zelt, ist aktuell ja wiederum eine andere Frage…
    Es bleibt spannend – auch ganz ohne Fahrradweltreise…
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Patrik – Kirtap mit Passspartu :-)

  3. Michael aus Weilheim sagt

    welcome home,
    Karin und Fritz, Glückwunsch zum Abschluss eurer tollen Reise. Danke für die Geschichten und die schönen Fotos, die bei mir immer wieder eigene Bilder auslösten, so konnte ich oft mitfühlen.
    Lg
    Michael

  4. Rainer Lademann sagt

    Welcome home! Eine beeindruckende Tour durch Länder, die ich bisher nur mit dem Auto kennengelernt habe.
    Rainer

  5. Anna-Luise von der Heide sagt

    Schön, Euch wieder gesund in Wolfsburg zu wissen. Wir freuen uns auf Eure sicher wieder stattfindenden Vorträge dieser Radtour.
    Liebe Grüße von
    Anna-Luise und Eberhard von der Heide

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