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Grenzüberschreitungen

Für diese für uns so wichtigen Tage möchte ich auch noch ein paar Worte aus meiner Sicht beisteuern. Die Quintessenz: Wir wissen jetzt noch besser, was geht und was nicht. Speziell ich habe meine Grenzen deutlich überschritten und konnte damit eine wichtige Erfahrung machen, z.B. wie sich völlige Erschöpfung anfühlt.

Doch zuerst ein paar Erfahrungen und Beobachtungen zu den Grenzübergängen. Über die turkmenischen und besonders die usbekischen Grenzbeamten hatten wir schon viel gelesen und gehört, meistens eher Kritisches bis Negatives. So waren wir innerlich auf einiges gefasst- in Erinnerung an alte DDR-Grenzerfahrungen. Dort hat man allerdings verstanden, was sie von einem wollten und konnte die Formulare lesen, hier waren wir auf Mithilfe angewiesen, die wir allerdings auch bekamen, d.h. z.T. füllten die Grenzer sie selbst aus und wir mussten unterschreiben (was auch immer). Das Wichtigste war für die Zollerklärung  jeweils das Barvermögen, das man angeben musste, bzw. in Usbekistan auch alle Wertsachen. Wir wussten, dass wir gut beraten sind, nichts zu vergessen, denn sonst kann es bei der Ausreise Schwierigkeiten geben- oft gehört. Da man nicht mehr ausführen als einführen darf (außer mit Kaufbeleg etc.) können sie dir Geld oder andere Wertgegenstände, wie Kamera etc., die nicht aufgelistet wurden, an der Grenze einkassieren, zusätzlich zu bösem Ärger und Strafe. Mitgeführte Medikamente müssen ebenfalls alle gezeigt werden: Opiate, Codeinhaltige Medikamente, Psychopharmaka sind verboten. Und muss man erklären können, wogegen die Medikamente sind. Die usbekischen Grenzer sollten bei der Gepäckkontrolle ganz besonders scharf sein und so verstauten wir unser Pfefferspray an diversen vermeintlich sicheren Orten.

Die Gepäckkontrolle verlief dann erstaunlich locker. Turkmenische Einreise: Gepäck runter vom Rad, über das Durchleuchtungslaufband, das war´s. Das Gepäck der anderen Grenzgänger wurden total auseinandergenommen. Jeder Beutel geöffnet, ausgeleert, bis in die letzte gefaltete Unterhose wurde getastet. Selbst die Unterarmgehstütze einer Frau wurde nicht nur durchleuchtet, sondern auch auseinandergeschraubt.

An der Grenze zu Usbekistan war es noch besser. Wir mussten zwar warten, ohne zu wissen, was der nächste Schritt ist, aber irgendwann wurden wir geholt, Zollerklärung und Medikamente begutachtet, die wichtigen Stempel draufgedrückt und wir durften gehen. -Unsere Räder mit Gepäck standen draußen und keiner hat einen Blick drauf geworfen!! So kann es also auch gehen. Das Einzige Nervige war, dass nirgends eine Toilette war, bzw. mir dreimal gesagt wurde, dass “dort hinten” eine sei. Gemeint war im Nachhinein entweder die freie Landschaft, oder ein freistehendes kleines Bretterhäuschen hinter der Grenze. Dies entpuppte sich als nicht zugänglich, weil völlig mit Gestrüpp überwuchert und vor der halb offenstehenden Tür qualmte etwas vor sich hin, so dass ich die nähere Umgebung- wie andere auch schon vor mir- nutzte.

Übrigens haben wir bei beiden Grenzen aufgehört zu zählen, wie oft wir die Pässe zeigen mussten, z.T. prüfte direkt einen Meter weiter der nächste Soldat/Grenzbeamte unsere Pässe und Gesichter, um uns dann mit einem Nicken weiterzulassen.

Nach knapp zwei Monaten Iran und Hejab nahmen wir die unverschleierten bunt gekleideten Frauen mit großer Freude wahr. Und wir können sagen, dass wir  in Turkmenistan viele schöne junge Mädchen und Frauen gesehen haben! Verhalten, Auftreten, Umgang mit uns war sehr nett, unkompliziert, auch wenn die Turkmenen insgesamt eher zurückhaltender sind als die Iraner. Meistens fanden wir das angenehm; als wir hofften, dass jemand anhält, um uns mitzunehmen, änderte sich das.

Die kurze Etappe in Usbekistan hat uns schon einen ersten sehr positiven Eindruck der Menschen verschafft. Doch dazu werden wir dann in den nächsten Beiträgen schreiben können.

Jetzt zu den Erfahrungen in Turkmenistan. Wir dachten, wir wüssten, was auf uns zukommt. Ich wusste auch, dass Temperaturen über 40° C mir ernsthaft zu schaffen machen. Aber erstens gab´s keine Alternative (zu dem Zeitpunkt) und zweitens dachten wir, mit nächtlichem Fahren würde es irgendwie schon gehen. Denn bisher schlief der Wind meistens gegen 18.00 Uhr ein und kam erst um ca. 9.00 Uhr langsam wieder. Leider war das nur am ersten Tag so. Außerdem sind wir die Mittagshitze außer einer Stunde Pause durchgefahren. Das hat mich schon sehr fertig gemacht. Die erste Nacht war kurz und heiß, wir hatten Brot, warmes Wasser und Datteln zum Abendbrot und Frühstück um 3.30 Uhr. Wie Fritz beschrieben hat, waren die ersten 40 km gut zu fahren und wir waren zwar kaputt, aber zuversichtlich. Dann wieder in der Mittagshitze weiter, da der Wind immer stärker wurde und Fritz befürchtete, wir kämen sonst zu spät in Mary an, um für den nächsten Tag Wasser kaufen zu können. Ich brauchte bald alle 5 km eine Pause, warf mich in den knappen Schatten und kam immer schlechter wieder auf´s  Rad. Magen und Kopf begannen zu streiken. Mit letzter Kraft und Dank Fritz unerbittlichem Drängen kamen wir um ca. 19.00 Uhr in Mary an. .Am Tresen fiel ich fast um. Schnell 10 Flaschen 1 1/2 l Wasser eingekauft und in den kleinen Zimmerkühlschrank gestopft. Ein wunderbares Bortsch, Nudeln und ein Bier wurden von meinem Körper gierig aufgesogen, bevor wir um 21.30 Uhr ins Bett sanken. Vielleicht kennt Ihr das: man kann zu erschöpft zum Schlafen sein. So ging es mir. Nach unruhigen Stunden klingelte um 2.30 Uhr der Wecker und es ging wieder los. Frühstück mit Wasser und Brot, und dann durchs nächtliche Mary, vorbei an hellerleuchteten weißschimmernden Prachtbauten. Die Straße war dagegen zum Gotterbarmen. Die Kräfte waren etwas zurückgekehrt, so dass wir bei gelindem Gegenwind und noch angenehmen 27°C gut vorankamen. Unsere Planung: Wir fahren bis zum übernächsten Ort- ca. 70 km, dort machen wir Pause bis Abends, dann noch 20km bis zum folgenden Ort, Wasser einkaufen und Schlafplatz suchen. Hörte sich gut an. Und begann auch erst so. Morgens um 7.00 Uhr in Bayramali gewesen, in einem kleinen Dorfladen einen Liter Joghurt und ein paar Kekse gegessen- köstlich!- und dann auf Holperstraße weiter. Dummerweise begann dann wieder richtig Wüste und der Wind startete bereits um 8.00 Uhr. Schnell wurde es heiß, Schatten immer rarer, weil nur noch kleines Gestrüpp zwischen den Sanddünen war und der Wind wurde richtig fies, weil er nun in starken Böen  auch sandstrahlte. Meine Leistungsfähigkeit sank rapide ab, ich keuchte und schwankte hinter Fritz her, immer versuchend am Hinterrad zu bleiben, einen Aufkleber von Wolfsburg am Schutzblech fixierend und mein Mantra für den Tag “Es ist ein guter Tag”  innerlich unendlich oft wiederholend. Es nutzte nix. Um 11.30 Uhr beschlossen wir unter eine Brücke Zuflucht zu suchen und verbrachten dort dösend die Zeit bis 16.00 Uhr. Mit Müh und Not würgte ich ein kleines Stück Brot und ein paar Datteln mit heißem Wasser runter und um 16.30 Uhr ging es wieder in den Brutofen. Der Wind hatte nicht nachgelassen. Alle 3 km suchten wir uns einen kleinen Schatten, um für ca. 15 min. keuchend liegen zu blieben- ich- Fritz hielt sich tapfer, er war erschöpft, aber nicht am Ende und hätte weiterfahren können. Ich versuchte Autos anzuhalten, aber egal ob ich mit oder ohne Wasserflasche, mit Händen oder Armen, winkte oder ruderte- die Autos und LKWs fuhren freundlich hupend und winkend vorbei. Es war wirklich zum Verzweifeln. Ich setzte mich auf die Straße und ruderte mit beiden Armen, da hielt ein kleiner Truck, vollbeladen und selbst aus dem letzten Loch pfeifend an. Die zwei Männer gaben mir zu verstehen, sie könnten uns nicht mitnehmen und wir sollten uns hinlegen und schlafen. Zwei Wasserflaschen gaben sie uns, dann knatterten sie weiter. Und wir quälten uns auch weiter. Es waren noch ca. 7 km bis zu dem Ort, an dem wir eigentlich Mittagspause hätten machen wollen, es war inzwischen 19.00 Uhr und der Wind pfiff gefühlt immer stärker. Irgendwann streikte ich bzw. mein Körper und wir suchten uns einen Platz am Straßenrand. Mit Müh und Not schoben wir die Räder etwas von der Straße, schlossen sie ab, legten ein Handtuch in den Sand und uns drauf. Bis 02.00 Uhr schlafen, dann bis zum Ort, dort in die Bahn, denn wir vermuteten einen Bahnhof in dem Ort.

Der Sternenhimmel in der Wüste war einzigartig! Wieder konnten wir nur dösen und um 01.00 begann der Wind schon wieder zu blasen! Also rappelten wir uns auf, wieder ein paar Happen Brot, Datteln und Wasser, bei mir wurde beim Kauen das Brot im Mund immer mehr. Fritz war schon ernsthaft besorgt und drängte mich sehr zum Essen. Mir war auch klar, dass es so nicht ging und wenn ich mein Gesicht befühlte, hatte ich auf einmal mehr Backenknochen unter den Fingern als üblich. Aber ich war zuversichtlich, dass mit dem nächsten Ort alles gut würde. Mit letzter Kraft ging es also nachts wieder los. Mit ca. 7-8 km/h schlichen wir die blöderweise wieder mal grottig schlechte Straße lang. Ich überlegte, mit welchen Bild ich Euch den Zustand der Straße wohl beschreiben könnte: Eine Assoziation war – ein Zellverband, die einzelnen Zellen wabenartig verbunden, mit deutlichen Zellwänden dazwischen und großen nekrotischen Flächen mit zerstörtem Gewebe. Nach 7 km erreichten wir eine Tankstelle! Ich ging zum Fenster, einer der beiden Mitarbeiter sah mich und ließ mich hinten ins Gebäude. Wir bekamen Wasser, durften uns in den kühlen Raum setzen und nach einigem Hin und Her- dem OhneWörterBuch und unserer Karte verstanden sie unsere Frage, nämlich, wann in dem Ort der Zug nach Turkmenabat hielt. Etliche Telefongespräche später war klar: gar nicht! Also war unser Plan nun, an der Tanke zu warten, bis ein LKW uns mitnähme. Allerdings erst morgens. Bis dahin konnten wir in der Garage auf dem Boden schlafen. Ab 7.00 Uhr saßen wir an der Zapfsäule – es war nur wenig Verkehr und keiner nahm uns mit. Ich war so fertig, dass ich mich einfach hinlegte und dachte, ich höre ja, wenn ein LKW kommt. So bekam ich nicht mit, dass ein Polizist vorbeikam, der einen Arzt holte. Der verpasste mir zwei Spritzen und gab mir einen Saft zu trinken, orderte eine geeiste Flasche Wasser und eine Ambulanz. Wir versuchten zu vermitteln, dass wir keine Ambulanz, sondern ein Taxi bräuchten und auch nicht nach Bayramali zurück, sondern nach Turkmenabat, weil unser Visum auslief. Fritz telefonierte gefühlte 3 Stunden immer wieder mit einem englisch sprechenden Polizisten, der uns versicherte, er würde unser Problem verstehen und uns weiterhelfen- in Bayramali. Und als die Ambulanz kam schlossen wir nach weiteren längeren Diskussionen dann doch die Räder ab, setzten uns in den Krankenwagen und los ging’s. Ich lag auf der Pritsche und musste mich gut festhalten, um nicht runtergeschüttelt zu werden. Im Hospital angekommen dauerte es wieder einige Zeit und kostete Überzeugungsarbeit, um zu vermitteln- nein, wir sind nicht krank, wir brauchen ein Taxi. Und dann klappte es alles wunderbar. Der Polizist kam, nahm uns mit, befahl uns, die Klappe zu halten und keinesfalls zu sagen, dass wir Dollar hätten und fuhr uns zum Taxistand. Dort zeigte er die Fotos, die Fritz von den Rädern gemacht hatte, verhandelte einen Superpreis und setzte uns ins Taxi. Wir düsten zur Tanke, luden die Räder ein -knirsch- und rauschten die 140 km durch den sandigen Wind nach Turkmenabat. Im Hotel trafen wir drei deutsche Radler, die aus Usbekistan kamen, hatten einen netten kurzen Abend mit Austausch, Essen und Bier und schwupps ins Bett. Wieder morgens um 5.00 Uhr raus, aber diesmal ging es besser und nach 40km kamen wir an der Grenze an.

Alles weitere beim nächsten Bericht.

Ich hoffe, ich habe es nicht zu dramatisch beschrieben, aber ich denke, wir wollen nicht nur die leichten und tollen Erlebnisse beschreiben, sondern eben auch unsere Grenzerfahrungen. Und das waren wirklich welche. Ich bin froh, sie erlebt zu haben, denn jetzt kann ich besser planen und vielleicht früher nach Alternativen suchen, wenn wieder so eine Etappe ansteht.

 

 

 

 

 

 

12 Kommentare

  1. Carsten aus Hildesheim sagt

    Grüße aus Hildesheim, erholt euch gut.
    Auch ich verfolge gerne eure Route und Erlebnisse, Respekt und vielen Dank für die persönlichen, kulturellen, länderkundlichen, politischen, … Eindrücke.
    Werdet ihr auch nach Kirgistan fahren?
    Carsten (Hochschule HAWK)

    • Fritz sagt

      Lieber Carsten, uns geht’s schon wieder deutlich besser. Karin quält sich noch mit Stichen von Mücken oder Sandflöhen oder was-weiß-ich herum. Nach Tadjikistan werden wir nach Kirgistan reisen. Hast Du da irgendeinen ganz heißen Tipp? Beste Grüße aus Buchara! Fritz

      • Carsten sagt

        Ich war damals in Osh, im Süd-Osten des Landes/ Grenze zu Usbekistan. Der schweizer Reiseanbieter MuzToo hat dort ein Büro: bietet u.a. Motorrad-Reisen, vermittelt Home-Stays (gegen Bezahlung, günstig) und leitet geführte Touren.

        Landschaftliches Highlight waren das Alaigebirge/ Alaikette und die nördlichen Ausläufer des Pik Lenin an der Südgrenze zu Tadschikistan (nördlicher Pamir, wir waren auf 4.000m, der Pik Lenin hat 7134 m; sind bei Sary Mogul von der A372 gen Süden gefahren).
        MuzToo (www.muztoo.ch)
        c/o Historisches Museum Osch, Kirgistan
        (am Fuße des Suleimantoo Berges, Zentrum)
        Koordinaten: N 40.529433 E 72.793146
        Koordinaten: N 47.5169234 E 9.43670
        Tel. Büro: +996 551 006 115
        Mobil: +996 077 837 86 26
        Inzwischen ist anderes Personal vor Ort; sie haben dort viel Erfahrung, auch zu anderen Orten und sicher Tipps zu den Straßen/ Pässen o.a.
        Reisegrüße,
        Carsten

      • Carsten sagt

        … MuzToo fährt auch Touren in Taschikistan, sollte dort also auch die Straßen kennen. Die Straße/ der Pass von Sary Tash nach Osh wurde damals von den Chinesen grundlegend saniert und neu gebaut. Aber die Steigungen hatten es in sich, unser Lada hat geschnauft und einen Radfahrer haben wir damals auch durch den Staub steigend bewundert.

        Bekannte von uns (Arzt und Hebamme) leben und arbeiten in Hanoi, u.a. in Gesundheits- und Mikrokredit-Projekten, die inzw. von Vietnamesen leitend übernommen wurden. Vielleicht interessant für euch? Dann würde ich sie fragen, ob ihr Kontakt aufnehmen könnt, sind gerade in Hildesheim für den Sommer.

  2. rainer mehlhase sagt

    Hallo Ihr beiden Weltradler,

    habe in Kathmandu nachgefragt. All roads are safe ist die Antwort. Der Tourismus läuft wieder an, Lang Tang und Manaslu – Region sind allerdings sehr erdbebengeschädigt, da kommt Ihr aber nicht lang. Wenn Ihr näher dran seid, fragen wir wieder nach. Also : Kurs beibehalten – und ich trinke jetzt noch einen Radler auf Euch (kleiner Scherz).

    Viele Grüße aus dem lauwarmen GF

    Rainer

    • Fritz sagt

      Hallo Rainer,
      vielen Dank für die gute Nachricht. Vielleicht wird’s ja dann doch was mit Nepal. Wir sind dann mal zuversichtlich 🙂
      Liebe Grüße aus dem immer noch sehr heißen Buchara
      Karin und Fritz

  3. Christian Kieslinger sagt

    Liebe Karin, lieber Fritz,
    Bilder und Bericht sind ja etwas shocking. Karin ist ja offenbar zäh bis zum äussersten,
    dürfte m.E. aber am Limit sein. Bin begeistert über Euer sympathisches Auftreten in diesen Ländern, seid ja, ober gewollt oder nicht, auch irgendwie Botschafter Deutschlands. Aber macht bitte keine Fehler. Wie wäre es, die Räder stehen lassen u nach Thailand fliegen für 2 Wo Erholung ? Sind nicht die Räder zu schwer ? Das Konzept etwas ändern und Teilstrecken, die zu extrem sind (Klima, Hitze, Wassermangel) mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen ?
    Sich nicht unter Druck setzen, Abstriche machen. Ansonsten: All the Best !! Christian

    • Karin sagt

      Lieber Christian,
      vielen Dank für Deine Vorschläge. Die Idee mit Thailand ist ja wirklich reizvoll, aber erstens haben wir kein double entry Visum für Usbekistan, zweitens wollen wir im Febr. dort tatsächlich mind. 2 Wochen Urlaub machen und ein bisschen tauchen und drittens haben wir tatsächlich jetzt vor, unsere Reiseroute und -art noch etwas besser den gegebenen Umständen anzupassen. Z.B. wollen wir zum Aralsee, bzw. zu einer alten Uferzone, wo die Schiffe inzwischen in der Wüste liegen. Und wir werden mit dem Sammeltaxi dorthin fahren, noch Khiva besuchen und so mind. 1 weitere Woche radlos unterwegs sein. Falls dann das Wetter blöd ist, dh. wieder heiß und Gegenwind, nehmen wir den Zug nach Samarkand. Wir lernen jedesmal ein bisschen dazu. 😉
      Ganz liebe Grüße Karin und Fritz

  4. Kuske sagt

    Hallo ihr zwei – bitte passt auf euch auf. Nein, Karin, dein Bericht war nicht zu dramatisch – so, wie wir dich kennen, eher untertrieben, oder? Wir sind in Gedanken oft bei euch.
    Ilka und Heinz

    • Karin sagt

      Hallo Ihr zwei Lieben,
      schön, von Euch zu hören! Wir erholen uns ganz prächtig und erfahren von anderen Radlern, dass kaum jemand in den letzten Tagen die gesamte Strecke durchgefahren ist. Wir sind also in bester Gesellschaft. Die anderen haben nur schlauerweise früher eine Alternative gesucht.
      Liebe Grüße Karin und Fritz

  5. Dietrich sagt

    Liebe Karin, lieber Fritz,
    dies war bestimmt nicht die letzte Grenzerfahrung. Ich wünsche Euch auch beim nächstenmal rechtzeitig qualifizierte Hilfe. Da bin ich eher Schisser. Letzte Woche bin ich von Oldenburg über Dümmer, Neustadt und Celle nach Wob geradelt( im Gepäck
    den ADFC-Pannenschutzbrief und am Rad einen 17 Ah starken Helfer). Mein einziges Problem war gesäßtechnischer Art.
    Ich drücke Euch die Daumen und freue mich auf den Vortrag.
    Alles Gute
    Dietrich

    • Karin sagt

      Hi Dietrich,
      du bist für mich ein hard-liner! Und für Grenzerfahrungen braucht es keine Wüsten. “Gehabte Sorgen hab ich gern” – wir sind inzwischen wieder gut drauf und planen unsere 30 Tage in Usbekistan. LG Karin und Fritz

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