Asien, Japan, Länder, Tagebuch, Touren
Schreibe einen Kommentar

Toyohashi

Toyohashi ist eine Partnerstadt von Wolfsburg. Sie hat den größten Importhafen für Fahrzeuge und ist damit auch für VW eine sehr wichtige Stadt in Japan. Wie schon in Jiading hatten die netten Mitarbeiterinnen des Referats Repräsentation, internationale Beziehungen uns bei ihren KollegInnen angekündigt, so dass wir erwartet und sogar vom stellvertretenden Bürgermeister empfangen wurden. Sehr zugewandt, freundlich und hilfsbereit betreute uns Frau Harada im Rathaus, führte uns herum und hängte sich sogar noch ans Telefon, um für uns zu recherchieren, ob es am Flughafen Narita Boxen für unsere Räder gibt. Herzlichen Dank an alle hilfsbereiten VerwaltungsmitarbeiterInnen dieser Welt! Sie sind meist besser als ihr Ruf (unserer Erfahrung nach)!

Unsere Unterkunft bei Aaron war einfach klasse. Wir hatten zwei schöne Abende und wurden von ihm und seinen Vermietern verwöhnt. Sie waren schon viel in der Welt rumgekommen und sprachen gut Englisch. Wir kamen am ersten Abend in den Genuss ihres Massagesessels und am zweiten wurde gegrillt-eigentlich ein Geburtstagsgeschenk für Aaron, aber wir wurden kurzerhand miteingeladen! Der Vermieter ist seit ´zig Jahren Amateurfunker und hat Kontakte in aller Welt. Er zeigte uns bergeweise Kontaktkarten von Funkern, u.a. aus der DDR in den frühen 70igern.

Aaron zeigte uns ein Gebäude ganz nah an seiner Wohnung. Wir dachten zuerst es sei eine Kirche und dieser Eindruck ist beabsichtigt. Es ist eine „Weddinghall“. Er erzählte uns, dass dort am Wochenende bis zu 8 Hochzeiten stattfänden: Mit einer Zeremonie, die wohl dem christlichen Trauungsritual nachempfunden sei, bzw. dem, was Japaner daran schön, romantisch und feierlich finden. Sein Freund agiere dabei als „Zeremonienmeister“, spiele dabei auch Gitarre und sorge für das gelingende Drumrum. Diese Hochzeiten seien richtig teuer und sehr beliebt.
Inzwischen haben wir schon mehrere von diesen kirchenähnlichen Gebäuden gesehen.

Thema Internet und wifi: Es gibt tatsächlich häufig und vor allem unzensierten Internetempfang. Leider nicht so schnell und stabil, wie wir uns das wünschen, aber immerhin. Und vor allem: Supermarktketten wie 7eleven bietet freewifi an, und die softbank bietet 14 Tage freewifi für ausländische Gäste an allen ihren hotspots. Das ist sehr hilfreich für uns, da wir jetzt häufiger zelten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.