Deutschland, Südamerika, Tagebuch, Touren
Kommentare 4

Stopover Wolfsburg

Den Schlussakkord der Zentralamerikatour sind wir Euch schuldig geblieben. Plötzlich ging’s ganz schnell, schwupdiwupp waren wir zuhause und zwei Tage später schon voll eingetaucht ins “Zuhause”. So isses manchmal.
Wir hatten uns 4 Wochen gegeben, um anzukommen. Dann spürten wir nach, ob unser ursprünglicher Plan noch realistisch ist. Und kamen zu dem Schluss- ja! Ambitioniert, aber möglich. Tja, und seit diesem Moment sind wir schon wieder in der Planungs- und Vorbereitungsphase – für Südamerika. Zwischendurch merke ich, dass es mir ein bisschen zu schnell geht mit dem Wiederlosziehen. Ich habe mich so auf den Garten gefreut, und hätte gerne eine ganze Saison gehabt. Nun dürfen/müssen andere den Großteil der Tomaten und Äpfel ernten.
Wieso also so schnell? Nun, es gibt mehrere Gründe:
Der Wichtigste – unsere Zeit läuft und diese Tour machen wir jetzt oder gar nicht mehr. Da wir klimazonenbedingt nur im Spätsommer/Herbst starten können, ginge es erst ein ganzes Jahr später. Und dann sind wir 68 und 61, und mein Knie jetzt schon die Achillesferse. Diese Südamerikatour hat es wirklich in sich. Absolute Höhen von weit über 4.000 m über mehrere Wochen, extreme Wetterverhältnisse bei sehr unterschiedlicher Infrastruktur, feuchte Hitze und klirrende Kälte – beim Lesen der Reiseführer und Berichte liegen Faszination und Gruseln dicht beieinander.
Wir befinden uns derzeit in der für uns wichtigen Klärungsphase. Was ist uns wichtig? Wofür machen wir die Tour? Wo liegt der Schwerpunkt?
Wir sind uns einig: Diesmal geht es um die physische Herausforderung. Wir wollen, wenn irgend möglich, zum Titicacasee, den Salzwüsten in Bolivien, Alti Plano, durch Patagonien nach Ushuaia. Das ist mehr als sportlich und sicher werden Busetappen dabei sein.
Die konkreten Vorbereitungen laufen ebenfalls. Einiges aus dem Themenfeld Material musste ersetzt werden. Vom neuen Zelt bis zur Hängewaschtasche, neue Packtaschen für Fritz und einen leichten wasserdichten Rucksack für mich.
Fritz Rad ist bereits fertig, meins erst teilweise. Er ist, wie meistens in solchen Dingen, entschlussfreudiger und umsetzungsstärker als ich.
Der Flug ist gebucht, am 03.09. geht´s nach Bogota.
Wir werden Euch bis dahin auf dem Laufenden halten.

Warum wollen wir hier eigentlich weg???

4 Kommentare

  1. Liebe Karin und lieber Fritz,
    ich weiß, dass ihr alles top vorbereitet und eure Herausforrderungen und Grenzen gut kennt. Dennoch, ich drücke euch jetzt schon mal die Daumen fü diese Tour, die es wirklich in sich haben wird!
    Ich freue mich schon darauf, euch gesund wieder in Wolfsburg begrüßen zu können!

    Aber bis dahin gibt es noch ein paar Dinge gemeinsam zu tun – und darauf freue ich mich auch.
    Axel

    • Karin sagt

      Hi Axel, dein 3P Projekt (www.das-3P-Projekt.de) stellt unser Vorhaben ja wohl in den Schatten, was Herausforderung angeht.
      🤗

  2. Gunter Schendel sagt

    Liebe Karin und lieber Fritz,

    ich beglückwünsche Euch zu diesem Entschluss und wünsche Euch dafür alles Gute und dass Ihr – wie auch von den bisherigen Touren – wieder gesund zurückkommt!

    Susi und ich freuen uns, wenn wir Euch wieder lesend im Internet begleiten können. Schade, dass wir uns zwischenzeitlich nicht gesehen haben. Wir hoffen aber, dass Ihr uns nach Eurer Rückkehr wieder einen schönen Vortrag bei uns zuhause halten könnt, so wie in 2018.

    Viele Grüße von den Tauchfreunden Lahn-Dill e.V.

    Susi und Gunter

    • Karin sagt

      Ihr Lieben, das lässt sich bestimmt machen. Ihr könnt für Fritz schon Mal einen Platz furs Tauchseminar 2020 auf Malle reservieren.
      VG Karin und Fritz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.