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Saigon

Wir sehen entsetzt und fassungslos nach Europa. Hilflos lesen wir im Internet die Nachrichten über Bombenopfer in Brüssel. Und wenige Stunden zuvor haben wir eine Nagelbombe als Exponat in der Vitrine gesehen, Fotos von Opfern. Es ist zum Heulen und Verzweifeln! Unsere Gedanken sind häufig bei Euch zuhause!

Und gleichzeitig sind wir hier, wo vor 40 Jahren einer der grauenhaftesten Kriege der Neuzeit zuende ging, ein Land unvorstellbar zerbombt und vergiftet wurde- und uns jetzt voller Leben, Entwicklung, Energie und Freundlichkeit begegnet.

Was schreibt man über diese Stadt? Wir sind seit 4 Tagen hier, radeln jeden Tag in diesem ganz speziellen Verkehr- mir macht er inzwischen Spaß, Fritz ist meistens eher abgenervt- und klappern die üblichen Sehenswürdigkeiten ab.
Vor allem das war remnant museum, ein Museum des Vietnamkriegs, hat uns sehr berührt und beschäftigt uns nachhaltig.
Mehr dazu in einem Extrabeitrag, für den wir uns noch Zeit lassen.
Hier gibt es Kirchen, Moscheen, Hindu-, Buddistische, Taoistische Tempel und Pagoden. Von einigen gibts ebenfalls in einem Extrabericht ein paar Fotos.
Insgesamt gefällt uns diese Stadt sehr mit ihren Gegensätzen, der Quirligkeit, den vielen Parks, all den unterschiedlichen Menschen.
Deshalb dazu ein paar Fotos.
Unser Guesthouse liegt übrigens in einem klassischen Backpackerviertel und wir genießen (mal wieder) die Atmosphäre und das Nachtleben.


4 Kommentare

  1. Martina und Uwe Kiel sagt

    Liebe Karin, lieber Fritz! Wir, aus Wasbüttel, haben Euch am 21. März 2016 in Saigon vor dem Streetfood getroffen. (Die Welt ist ein Dorf!!!) Über diese Begegnung haben wir uns sehr gefreut. Ihr habt uns sehr beeindruckt!! Wir sind mittlerweile von unserer Reise wieder zurück im regnerischen Deutschland. Wie versprochen, haben wir natürlich schon liebe Grüße an Eure Heimatstadt Wolfsburg ausgerichtet 😉
    Wir werden Eure weitere Reise mit großem Interesse verfolgen und wünschen Euch natürlich viel Glück, gute Gesundheit, Durchhaltevermögen und weiterhin viele interessante Eindrücke.
    Herzliche Grüße aus Wasbüttel!
    Martina und Uwe Kiel

    • Karin sagt

      Liebe Martina, lieber Uwe,
      ja die Welt ist viel kleiner als man denkt! Und da alles miteinander zusammenhängt, hat es wohl auch seinen Grund, dass wir uns getroffen haben. 🙂
      Wir haben uns auch sehr gefreut, so unverhofft Menschen aus der Heimat zu treffen! Und noch dazu von einem Schiff, auf dem liebe Freunde von uns immer ganz begeistert sind!
      Wir wünschen Euch frohe Ostertage, ein schönes Frühjahr und natürlich Glück, Gesundheit und schöne Erlebnisse- das kann man auch alles in Wasbüttel gebrauchen.:-)
      Herzliche Grüße aus derzeit Duc Trong
      Karin und Fritz

  2. Reingard Schreiber-Gallois sagt

    Habe mir schon Sorgen gemacht wegen Wulfi, weil er längere Zeit nicht sichtbar war… Und wie er die Hitze ertragen hat!
    Hier fangen die Osterglocken an zu blühen- morgen ist Karfreitag.

    Die Betroffenheit ist groß, Mitgefühl Richtung Belgien. Vor den Ambassaden oder Consulaten werden Blumen gelegt: in Schotttland, Holland, Moskau, Philippinen, Indonesien, Berlin. Wachsamheit auch. Bei jede einsame Koffer wird sofort ein Bahnhof enträumt. Meistens ist es harmlos.
    Danke Karin für die Zuckerrohrerklärung!
    Wünsche Euch sehr schöne Ostertage und bleibt gesund,
    Reingard

  3. Christa Prüser sagt

    Liebe Karin, lieber Fritz!
    Habt herzlichen Dank für eure tollen Berichte aus Asien!
    Wir sind jedes Mal ganz fasziniert!
    Und jetzt der Bericht aus Saigon!
    Und ihr müsst nun wieder schreckliche Berichte aus Europa dazu hören!
    Dennoch: Wir wünschen euch frohe Ostertage in einer anderen Welt
    und grüßen euch herzlich!
    Jürgen und Christa Prüser

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