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Peru´s Nordküste

Wir haben uns vorgenommen, bis Piura mit dem Rad zu fahren, Catacoa zu besuchen und uns dann in den Nachtbus nach Lima zu setzen. Es widerstrebt uns zwar, eine so lange Strecke zu überbrücken, aber erstens haben wir so viele gute Ratschläge, NICHT die Küstenstrecke zu fahren, bekommen, dass wir sie, zusammen mit den Warnungen (bewaffnete Überfälle speziell auf Radfahrer) auf der App iOverlander, nicht ignorieren wollten. Und zweitens läuft uns die Zeit davon; deshalb ist es keine Alternative, die Andenroute zu nehmen.
Aber wenigstens die ersten 350 km sind wir geradelt. Und die Landschaft gefällt uns gut: karg, trocken, Geröll- bis Sandwüste. Dort, wo Wasser zur Verfügung steht, gibt es Reis, Zuckerrohr, Zitrus.

 

Und hier gibt es Öl! Überall stehen die Pumpen, meistens elektrisch betrieben, deshalb die intensive Stromversorgung. Das Öl wird durch Rohre geleitet, die ebenfalls überall “rumliegen” und manchmal auch ein kleines Leck haben.

Ein Wort zum Wetter: Seit Ecuador sehen wir die Sonne erst am späten Vormittag, vorher ist der Himmel diesig grau. Dann klart er auf, die Sonne beginnt zu brennen und spätestens dann kommt der Wind (von West bis Süd-West). Manchmal bläst er ganz ordentlich, sodass wir die km kurzerhand in “Patagonientraining” umdefinieren.
Völlig überraschend und ein bisschen irritierend war der Fund mehrerer ausgewachsener toter Seelöwen in einem Strandabschnitt. Das waren anscheinend nicht die Ersten, denn es lagen auch Gerippe rum. die Ursache scheint und völlig unklar.

Wie geht´s uns?
– So ganz allmählich läuft das körperliche Umbauprogramm an und damit geht ein intensiveres Körpergefühl einher.
– Wir verfolgen nach wie vor die Nachrichten wg. Ecuador und hoffen, dass sich die Situation jetzt wieder beruhigt hat.
– Unser Spanisch ist leider immer noch grottenschlecht, aber wir kommen durch.
– Wir genießen die vorerst letzten richtig warmen Tage, ab Lima wird´s kühler und in den Bergen richtig kalt.
– uns geht´s immer noch gut!

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