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Wieder zurück in Wolfsburg!

Tja, nun ist es wirklich soweit. Ich sitze am Küchentisch zuhause, schaue in den Nieselregen und irgendwie fühlt es sich vertraut an und irgendwie auch ganz merkwürdig fremd.

Natürlich ist jetzt erst einmal viel zu ordnen, regeln, organisieren- für uns eine große Umstellung, denn in den letzten Monaten war das Leben ja eher einfach strukturiert gewesen.

Doch nun noch ein paar Worte zu unserer Rückreise:

Am Flughafen hat alles super geklappt. Wir wurden mit den Rädern zum Extraschalter gebeten-wir hatten sie ja nicht einmal angemeldet- und dort wurden sie gewogen. Fritz Rad wog 34kg! Oh Schreck! Die Mitarbeiter waren auch etwas erschreckt und im ersten Moment ratlos, denn ab 30kg dürfen sie es nicht mehr mitnehmen, da es dann als Cargo läuft. Mist! Fritz hatte das Zelt, das ganze Werkzeug etc. schön mitverpackt. Nun gut, dann müssen wir halt nochmal ran. Da bemerkte ein Mitarbeiter, dass sie die Transportbox, in der die Gepäckstücke auf dem Gepäckband transportiert werden und die unter dem Rad lag, mitgewogen hatten. Und die wog dann 2,5 kg, sodass wir mit Kulanz unter dem Limit lagen! Wir freuten uns alle darüber! Auch im weiteren Verlauf waren alle Beteiligten ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und unkompliziert. Beim Auspacken in Berlin hatten die Räder leider  dann doch die ein und andere kleinere Macke- ein Grund weshalb wir das Fliegen mit Rädern einfach nicht mögen. Der Flug selbst war unspektakulär- lang und unbequem, das Übliche.

Und dann begann das große Willkommen! Es startete mit der herzlichen Begrüßung am Flughafen einem herrlichen Abend bei lieben Freunden in Berlin.Am nächsten Morgen starteten wir zu viert bis zur Landesgrenze, dann zu dritt weiter. Abends Abzelten am See mit Bier und deftigem Essen.

Die zweite Etappe ging bis Magdeburg.

Wir übernachteten im gleichen Hotel wie beim Beginn der Tour. Hotel Ottersleben. Und dort warteten auch  zwei weitere Freunde, um uns nach Wolfsburg zu begleiten. Es war sehr aufregend und berührend für uns, die erste und letzte Etappe mit denselben Freunden zu radeln. Und auf dem Weg nach Hause kamen immer mehr dazu! Ab Oebisfelde waren wir eine so große Gruppe, dass wir die Führung unseren adfc Freunden übertrugen und so eine spontane adfc-tour daraus wurde.

Am Ortseingang von Wolfsburg, Neuhaus, begrüßte uns unser OB Herr Mohrs und schloss sich uns mit seinem Rad an. Unser Endorphinspiegel stieg immer weiter und als wir am Rathausplatz die große Menschenmenge sahen, die uns stürmisch begrüßte, fühlten wir uns wie beim Zieleinlauf beim Marathon. Es war ganz unglaublich! Damit hatten wir nicht gerechnet!

Presse, herzliche Begrüßungsworte vom OB, ein Ständchen mit meinem Lieblingslied, Umarmungen, Blumensträuße… Ein herrliches Ankommen, das die leichten Wehmutsgefühle völlig überspülte.

Und zuhause hießen uns die ganze Nachbarschaft und weitere Freunde und Bekannte willkommen!

Der Abend endete erst spät und sehr glücklich.

Es ist ein großes Abenteuer sich aufzumachen und die Welt zu umradeln. Und es ist ein herrliches Zurückkommen !!

Lieben Dank dafür an ALLE

und ganz besonders an unseren Freund Detlef!

Wir werden bestimmt in der nächsten Zeit noch das ein oder andere schreiben über die Zeit des Eingewöhnens bzw. Fremdelns.

Und irgendwann werden wir sicher auch Vorträge vorbereitet haben und gerne über diese wunderbare Zeit berichten.

Bis bald

Fritz und Karin

 

5 Kommentare

  1. Katrin Heine sagt

    Herzlich welcome – ein glueckliches Wiedersehen! Wir wuenschen Euch eine gute emotionale Eingewoehnzeit- so emotional und beruehrend wie die Sache mit den Steinen! Katrin und Rainer

  2. Schiffers Adriana u. Peter sagt

    jetzt sind wir erst nach hause gekommen und haben gemerkt dass Ihr wieder da seid.

    Willkommen!!!

    Hoffentlich wiegt die Bürde des eigenen Lebens nicht zu schwer nach so langer Zeit des
    ungebunden seins. da hilft nur, Bratsche auspacken und durch.

    Viele Grüsse von den Schiffers und bis bald

  3. Hannelore+Johann Ries. ( Ute's Eltern) sagt

    Wir freuen uns sehr,daß ihr gut und gesund daheim angekommen seit.Eure Bilder und Berichte haben uns sehr gut gefallen, wir waren
    öfter um eure Gesundheit besorgt. Das war eine große Leistung!!
    Nun wünschen wir euch eine schöne,geruhsame Eingewöhnungszeit.
    Es grüßen Hannelore+ Johann.

  4. Ute sagt

    Ihr Lieben, ich kann mich Hilma nur anschließen!!! Auch für mich ist das sehr emotional. Auch aus der Ferne. Ich freue mich so, dass Ihr wieder gesund und munter in heimischen Gefilden angekommen seid. Wir sehen uns ja bald – das ist das Schönste!

  5. Hilma sagt

    Herzlich willkommen, auch aus der Ferne ist Eure Rückkehr etwas emotional! Möget Ihr euch langsam und gut wieder einfinden in das andere Leben! Dafür ganz herzliche Wünsche von Hilma

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