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Vorerst letzte Gelegenheit unseren Vortrag zu erleben

Am 05.11. um 17.00 Uhr in der Stadthalle Wittingen habt Ihr noch einmal die Gelegenheit, unseren Vortrag mitzuerleben. Diesesmal ist es etwas ganz Besonderes, denn Ihr könnt auch durch unsere Fotoausstellung schlendern. Und außerdem gibt es leckeres Fingerfood nach landestypischen Rezepten. Und wer sich so inspirieren lässt, dass er gleich nach einem neuen Rad sucht- Wittinger Fahrradhändler stehen zur Beratung  bereit. Wir freuen uns auf Euch!

Weiterer Vortrag

Wir sind nun schon über ein Jahr wieder zurück und tief eingetaucht ins Hier und Jetzt. Und gleichzeitig hält ein Teil von uns immer etwas Distanz zum Leben hier, dem Alltag, den komplexen Herausforderungen und den Bequemlichkeiten. Häufig blitzen Assoziationen von Situationen in ganz anderen Kontexten auf – und relativieren damit den Absolutheitsanspruch an die „Realität“, wie wir sie hier wahrnehmen. Um uns diese Frische etwas zu bewahren, nutzen wir gerne die Gelegenheit in der ein oder anderen Weise von unseren Erlebnissen und Eindrücken zu berichten. Hier ist die nächste: Ein Vortrag in Wolfsburg im Rahmen des Erzählcafe des Frauenzimmers e.V. mit dem Titel Frauen: Beruf und Berufung hier und anderswo Eindrücke, Fotos und Geschichten der Weltumradlerin Karin Klaus-Witten Di. 19.09.2017 17.00 -19.00 Uhr Stadtjugendring , großer Saal Kleiststr. 33 Die Begegnungen mit Frauen in ihren jeweiligen Lebenswelten,-oft an der Straße, auf den Märkten oder bei ihnen zuhause- waren immer wieder interessant, spannend, berührend. Wie erwirtschaften Frauen ihren Lebensunterhalt? Wie ist ihr Zugang zu Bildung? Welcher Art von Arbeit können, dürfen, wollen oder müssen sie …

Und nun in Gifhorn!

Morgen, am 08.05. sind wir um 19.00 Uhr im Sängerheim in Gifhorn. Das ist neben der Gaststätte „Zum Schützen Wiese“ in der Celler Str.30 Bis zum  November ist das die letzte Gelegenheit uns in der Region mit dem großen Vortrag zu erleben. Wir wünschen Euch einen grandiosen Radlersommer!! Bis bald Karin und Fritz

Neuer Termin in Wolfsburg!

Der 08.03. war ein voller Erfolg! Wir haben uns sehr gefreut, dass so Viele gekommen sind und waren sehr betrübt, dass viele nicht mehr reindurften, weil die Bude voll war. Also haben wir einen weiteren Termin im Hallenbad vereinbart: Am 11.04. um 19.30 Uhr An dieser Stelle möchten wir dem Hallenbad ganz herzlich für das Sponsoring danken, denn wir müssen nichts bezahlen und deshalb müsst Ihr auch nichts bezahlen!! Übrigens ist die Radelsaison eröffnet! Viele Grüße Karin

Vortrag in Karlsruhe

Am Sonntag, 26.03.17 von  16.00 – ca. 18.00 Uhr könnt Ihr uns in der Schillerstr. 33 in Karlsruhe (Weststadt) treffen, sehen und hören. Der Raum scheint nicht allzugroß zu sein. Der ADFC Karlsruhe macht zwar keine Werbung, aber die Vortragsankündigung steht auf ihrer homepage. Da ich keine Ahnung habe, wie die Resonanz sein wird und der Raum wohl ca. 40-50 Leute fasst… Wir freuen uns! Karin und Fritz  

Ein kleiner Vorgeschmack

Am 08.03. sind wir im Hallenbad Wolfsburg zu sehen und zu hören. Einlass 19.00 Uhr, Eintritt frei, keine Voranmeldung Es wird der vorerst letzte Vortrag in Wolfsburg sein. Also nutzt die Gelegenheit. Viel Freude beim Planen Eurer eigenen Touren wünschen Euch Karin und Fritz  

Vortragstermine in Wolfsburg!

Es geht los. Wir haben die ersten öffentlichen Vorträge in Wolfsburg. Sie dauern ca.  1 1/2 bis 2 Std mit einer Pause. „Von Wolfsburg nach Tokio – Seniorenradreise durch Asien“ Am 20.01. um 16.00 Uhr  und am 03.02. um 19.00 Uhr in der Seniorenresidenz Hasselbachtal Walter Flexweg 4a Bitte meldet Euch telefonisch an (05361 501-50) wegen begrenzter Plätze. Der Eintritt ist frei.   „Radfahren durch das Pamirgebirge in postsowjetischen Zeiten.“ Dauer ca.1 Std. Am 04.02. um ca 16.00  Uhr nach der Jahreshauptversammlung (JHV) des ADFC im Ruderclub am Allersee. (In den Allerwiesen 3). Gäste  zur JHV sind ( 14.00 Uhr)  willkommen. „Mit dem Rad von Wolfsburg nach Tokio“ Am 08.03. um 19.00 Uhr im Hallenbad (Schachtweg). Der Eintritt ist ebenfalls frei.

Neue Termine

Nun sind wir schon 16 Wochen zurück und versuchen uns wieder einzurichten. Manches läuft schon wieder geregelt, manches fühlt sich immer noch fremd und nach Provisorium an. -Gut so. Und die Nachbereitung der Reise läuft. Die Stadt hat uns eine Fotoausstellung ermöglicht. Seit dem 10.Nov. stellen wir im Rathaus B im Foyer ca 50 Fotos von unserer Reise aus. Wer will, kann gerne mal durchbummeln, sie läuft noch bis zum 25.11. Der Regionalsender TV38 hat uns um ein längeres Interview gebeten. Das Ergebnis könnt Ihr am Freitag, 18.11. um 19.00 Uhr auf TV38 sehen oder später auf der Mediathek. Wir werden auch einen Link setzen. Den ersten öffentlichen Vortrag werden wir am 03.02. um 19.00 Uhr im Saal der Seniorenresidenz Hasselbachtal gemeinsam mit dem adfc-Wolfsburg halten. Wegen der begrenzten Raumkapazitäten sind Anmeldungen erwünscht. Wir werden den Termin vorher nochmal bekanntgeben. Außerdem sind wir dabei, themenspezifische Vorträge zu entwickeln. Folgende Themen haben wir schon mal angedacht, einige sind bereits verabredet: Friedhöfe und Bestattungs-/Trauerrituale Essen und Trinken unterwegs Sanitäreinrichtungen dieser Welt Radfahren in Metropolen Radreisen, wie geht …

…und TV-Beitrag der Dritte!

Wir steigern uns langsam. Vor einigen Tagen rief der NDR meinNachmittag an und lud uns nach Hamburg ins Studio ein. Nach der ersten Schrecksekunde (ein Liveauftritt!) sagten wir zu. Nun sitzen wir also am nächsten Montag, 19.09. um 16.10 Uhr im Studio vor der Kamera. Das wird ganz schön aufregend und spannend. Wer Lust hat kann uns live für ca 8-10 min. erleben. Nach der Sendung stellen wir wieder den link zur Mediathek auf die Seite. Fritz sitzt übrigens schon seit Tagen bis Wochen am PC und kategorisiert unsere 17.500 Fotos! Meine ca. 300 Filmschnipsel müssen noch auf schlechtes Wetter warten. Bei diesem Sommerwetter zieht es mich unaufhaltsam nach draußen in den Garten. Na ja, ab morgen sitze ich dann wohl auch drinnen. Die Ambivalenz zwischen dem Hiersein-Genießen und dem leise ziehenden Fernweh bleibt. Wie schaffe ich es, die Komplexität des Lebens hier auf einem angemessenen und angenehmen Maß zu halten? – Das nächste Projekt. mit Radlergrüßen    

Unser (erster!) Fernsehbeitrag

Vor ein paar Tagen hat SAT 1regional bei uns gedreht. Der Spot (von wenigen Minuten Länge) wird heute, am 22.8.2015 in den 17:30-Regionalnachrichten gesendet. Wir sind sehr stolz und gespannt! Inzwischen haben wir ihn gesehen. Er steht in der SAT 1-Mediatek bereit. Bitte hier klicken:                                                         SAT 1-Beitrag

Wieder zurück in Wolfsburg!

Tja, nun ist es wirklich soweit. Ich sitze am Küchentisch zuhause, schaue in den Nieselregen und irgendwie fühlt es sich vertraut an und irgendwie auch ganz merkwürdig fremd. Natürlich ist jetzt erst einmal viel zu ordnen, regeln, organisieren- für uns eine große Umstellung, denn in den letzten Monaten war das Leben ja eher einfach strukturiert gewesen. Doch nun noch ein paar Worte zu unserer Rückreise: Am Flughafen hat alles super geklappt. Wir wurden mit den Rädern zum Extraschalter gebeten-wir hatten sie ja nicht einmal angemeldet- und dort wurden sie gewogen. Fritz Rad wog 34kg! Oh Schreck! Die Mitarbeiter waren auch etwas erschreckt und im ersten Moment ratlos, denn ab 30kg dürfen sie es nicht mehr mitnehmen, da es dann als Cargo läuft. Mist! Fritz hatte das Zelt, das ganze Werkzeug etc. schön mitverpackt. Nun gut, dann müssen wir halt nochmal ran. Da bemerkte ein Mitarbeiter, dass sie die Transportbox, in der die Gepäckstücke auf dem Gepäckband transportiert werden und die unter dem Rad lag, mitgewogen hatten. Und die wog dann 2,5 kg, sodass wir mit …

Die letzten Stunden vor dem Abflug

Ein großes Thema für Radler beim Fliegen ist der Radtransport. Wie teuer, wie viel Aufwand, mit oder ohne Box… Wir fliegen mit Turkish Airlines, die bekanntermaßen Fahrräder erschwinglich und unkompliziert mitnehmen. Deshalb gerieten wir auch nicht in all zu große Hektik, als wir in Narita in keinem der angefahrenen Fahrradläden Boxen bekamen. Alle behaupteten, ihre Räder kämen meist nur eingewickelt. Nun gut, dann eben ohne. Im Baumarkt fanden wir was wir brauchten und verpackten die Räder heute morgen zu zwei unhandlichen Gebilden. Vorgestern gönnten wir uns noch eine letzte Zelt-Nacht, direkt unter einem riesigen Strommast und über einem Wassergraben. Wir sahen den ganzen Abend die Flugzeuge starten und landen. Es war ein schöner Abschiedsabend, an dem wir uns an die diversen Highlights der Reise erinnerten, nochmal vorsichtig nachfragten, wann und wie sehr wir voneinander genervt gewesen sind, was wir miteinander gelernt haben und… Na Ihr wisst schon. Gestern war dann einchecken im Hotel und Packmaterialbeschaffung. Da das ja nun nicht den ganzen Tag dauerte, hatten wir noch genügend Zeit uns in Narita um zusehen. Und …

Tokio

Mir fällt keine geeignete Überschrift zu diesem Beitrag ein. Tokio ist eine Metropole, an manchen Ecken schrill und voll, an anderen Bürostadt, dort wo wir wohnen, eng mit verschachtelten schmalen Häusern, manche auch im traditionellen Stil . Erstaunlich ruhig, da nicht gehupt wird (das irritiert uns immer noch), sehr geordnet, die Menschen scheinen fast gerne Schlange zu stehen, alle mit Handy vorm Gesicht unterwegs. Unser Guesthouse ist nochmal etwas Besonderes. Es muss eine Fabrik gewesen sein. Unser Hostpaar hat überall mit Spanplatten und alten Türen schmale winzige Kammern gebaut, Matratzen auf dem Boden, Gemeinschaftsdusche. Auf dem Flachdach ein Sammelsurium diverser Stühle und niedriger Tische (alte Türen), überall in wächst es in Kisten mehr oder weniger grün und fotogen. An einer Ecke stehen große Sonnenkollektoren für warmes Wasser. Die Küche, die ebenso als Anmeldung, Wohnzimmer, Arbeitszimmer etc. dient, ist ebenso vollgestellt mit allem, was ein Handwerkersammlerherz so brauchen kann. Von alten Ölgemälden an den Wänden, gefesselte Kühlschränke, Ventilatoren, Stühle, Geschirr,… wir fühlen uns wie früher beim Stöbern bei einem Trödler. Und er ist sehr nett, hilfsbereit, europaerfahren und …

Zelten, Feuerwerk und Regen

Die letzten Tage in Japan. Wir genießen das Zelten! Hatten schon fast vergessen, wie das ist. Blöd ist es nur, wenn es regnet. Und das tut es leider ab und an und manchmal auch ganz lang. In Fujinomiya haben wir lecker Udon gegessen. Das sind dicke Nudeln, die in verschiedenen Variationen angeboten werden. In einem Spezialfastfoodrestaurant haben wir sie geschlürft. Ein ganz besonderer Tempel hat uns denn doch angezogen. Ein Shintoshrine inFujinomiya. Die oberste Gottheit im Shintoismus ist die Sonnengöttin Amaterasu. Damit ist der Shintoismus eine der wenigen Religionen mit einer weiblichen Obergottheit. Auch die Priester sind sehr überwiegend weiblich. Auf dem Weg zum Strand- von Bergen haben wir einfach genug- konnten wir wieder mal schlaue Parksysteme begutachten. Die haben wir später auch in die Tiefe gebaut gesehen.   Nachdem wir über den unvermeidbaren Buckel gefahren waren, kamen wir in Atami an. Am Strand wurden wir  von einer richtig kessen japanischen Dame gefragt, ob sie ein Foto mit uns machen dürften. Ich war in diesem Fall eher Beiwerk. Die vollbusige Schöne in durchsichtigem Netzkleid brauchte …

„Wer einmal auf den Fuji steigt …“

besagt (laut unserem Reiseführer) ein japanisches Sprichwort, „… ist weise; wer zweimal drauf steigt ist ein Narr.“ Dann sind wir jetzt also weise. Oder auch nicht. So sollte er eigentlich jetzt eigentlich aussehen. Sah er aber nicht, weil wir nämlich Regenwetter hatten. Obwohl er im Sommer ja keine weiße Kappe hat wie auf den meisten Fotos, dachten wir uns diesen Berg quasi als Sahnehäubchen unserer zu Ende gehenden Reise. Es gibt mehrere Trails auf den Gipfel. Wir haben den südlichen von Fujinomiya gewählt. Es war am Samstag, dem ersten Tag eines verlängerten Wochenendes in Japan und das zweite Wochenende nach Eröffnung der Fuji-Saison (die nur drei Sommermonate dauert). Dementsprechend war eine ganze Völkerwanderung unterwegs. Es ist üblich, per Bus von 300 m Höhe auf öffentlicher Straße auf 2400 m zu fahren. Als wir um 5:45 von Hostel losmarschierten, regnete es, am „Basislager“ immer noch. Also Regenzeug an und losmarschiert. 300 m höher  hatten wir plötzlich strahlend blauen Himmel und ein Meer von Wolken unter uns! Der Weg besteht natürlich aus Lava, manchmal locker wie Sand oder …

Am Pazifik

Langsam nähern wir uns dem Ende unserer Reise. Wir haben beschlossen, dass das Projekt „Weltumradelung“ ist mit dem Erreichen des Meeres heute abgeschlossen ist. San Francisco haben wir nicht sehen können, wissen aber, dass es da drüben irgendwo sein muss. Es ist hier genau so rau und nebelig, wie wir die Westküste der USA erlebt haben. Wieso heißt der denn überhaupt der „stille Ozean“?!! Am Strand haben wir auch einen schönen Lagerplatz gefunden und den Tag mit einer Flasche Wein mit besonderem Etikett gefeiert. Ab und zu findet sich hier etwas für den Oldtimer-Freund und VW-Fan: Dieser Mechaniker restauriert VW‘s aus Kalifornien! Und in einer Seitenstraße fand sich ein wunderschöner T1-Bulli. Ein paar Fotos von der Strecke: